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#196 [de] 

* Zusammenarbeit mit den Dschungel-Stämmen

a) Meister des Goo

Es haben sich neuerdings einzelne Individuen mit der Regierung unzufrieden gezeigt - trotz des guten Aufbaufortschritts seit der Rückkehr aus dem Exil. Es gibt Gerüchte, daß die Meister des Goo in den Bernsteinstädten an Sympathien gewinnen; besonders aus den Reihen der Zorai-Truppen und ihrer Familien, die sich vielleicht nicht ausreichend gewürdigt fühlen. Die Meister des Goo machen aus ihren Plänen zur Eroberung - zunächst der verdorrenden Lande und danach ganz Atys - kein Hehl. Das scheint einigen Zorai zu imponieren, die sich eine stärkere und nationalistischere Regierung wünschen, die auch die anderen Völker und Stämme "kontrollieren" soll.

Selbstverständlich kommt für die derzeitigen Regierungskreise ein Eroberungskrieg gar nicht in Frage; nicht zuletzt wegen der 8 Jahre des Exils, die die Völker und verbündeten Stämme nur gemeinsam so gut auf der Exodus-Insel überstehen konnten. Auch verlaufen die diplomatischen Verbindungen zwischen den vier großen Völkern zur Zeit ausgezeichnet. Daher ist es unwahrscheinlich, daß die Unzufriedenen unter den Zorai politisch Gehör finden werden; und man muß befürchten, daß es zu Überläufern kommen könnte. Zum Glück stellt die Karavan-Treue der Meister des Goo und ihre gesetzlich in den verdorrenden Landen verbotene experimentative Beschäftigung mit dem Goo eine gewisse Hürde für Sympathisanten dar, sich den Meistern des Goo in größerer Zahl anzuschließen.

Für Interessierte findet sich hier ein Auszug eigener Recherchen über die Meister des Goo in den alten Bibliotheken zu Zora: http://app.ryzom.com/app_forum/index.php?page=post/view/42777

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#197 [de] 

b) Matis-Amazonen / Hamazans

Fräulein Daomei Lin Carthan brachte in ihrer Eigenschaft als unabhängige und ausgezeichnete Kundschafterin die Kunde von Gesprächen in Jen Lai. Dort hat sich ein Teil der Matis-Amazonen aus dem jungfräulichen Wäldchen als Gilde namens Amazons Mysticia angesiedelt, die dem Jenaismus angehört, aber auch zorai-treu ist:
http://app.ryzom.com/app_forum/index.php?page=topic/view/15116/1

Der Jenaismus vertritt den inzwischen veralteten Glauben (oder Kult), der die Kamis verehrt, aber als ihr Oberhaupt nicht Ma-Duk, sondern Jena ansieht. Dieser Glaube war im Dschungel lange weit verbreitet gewesen, laut Angaben der Amazonen bis 2495 und soll auch noch einmal unter der Herrschaft von Fung-Tun in Zora wieder aufgeflammt sein. Er wird von der Theokratie geduldet.

Diese Gilde brachte in Jen Lai den Antrag ein, daß Jen-Lai und Hoi-Cho die Zuständigkeitsbereiche jungfräuliches Wäldchen und Hafen der Reinheit tauschen sollten, damit sie enger mit ihren Stammesgenossen im Wäldchen verbunden sein können und ihre Angelegenheiten mit denen von Jen Lai besser koordinieren können.

In diesem Fall würde Hoi-Cho in Zukunft mit dem Stamm der Tutoren sowie der Gemeinschaft des Ewigen Baumes betraut. Das wäre absolut nicht von Nachteil für Hoi-Cho, denn mit der Gemeinschaft des Ewigen Baumes - speziell mit dem Weisen, Geschichtenerzähler und Gelehrten Neoi Sui-Reg - bestehen noch alte Bündnisse und persönliche Bekanntschaften. Zudem siedelt die Gemeinschaft des Ewigen Baumes nahe bei den Meistern des Goo und könnte wertvolle Informationsdienste beisteuern, da Hoi-Cho ja ebenfalls beauftragt wurde, diesen sehr gefährlichen Stamm zu beobachten. Zhoi (meine Wenigkeit) sprach sich jedenfalls schonmal positiv für den Tausch aus, falls dieser bei der kommenden National-Versammlung zur Sprache kommen sollte.

Falls aber das jungfräuliche Wäldchen Hoi-Cho zugeordnet bleiben sollte, könnte man die Matis-Amazonen wiederum gleich in das Fest zur Feier des zweiten Großen Schwarms miteinbeziehen. Es wäre durchaus kein Schaden, sie den Schattenschmugglern vorzuziehen, da ihre Ansiedlung von der früheren Zorai-Regierung spezifisch erwünscht und gefördert worden war - vor allem wegen der gemeinsamen Verteidigung gegen die Meister des Goo. Die Schattenschmuggler können gut für sich selbst sorgen, handeln selten ohne Gegenleistung, und sind mitunter in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf.

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#198 [de] 

* Feier zum zweiten großen Schwarm

a) die Zeremonie soll nach den Wünschen des Großen Weisen in zwei Teilen stattfinden: einem Trauer-Teil über die Vermißten und Verstorbenen, sowie einer Freudensfeier zur Rückkehr in die Neuen Lande. Die bisherigen Informationen gehen dahin, daß diese Feier eine einmalige bleiben wird und nicht wie die Fastenwoche für den ersten großen Schwarm jährlich wiederholt werden soll. Dazu stellt sich im übrigen ohnehin die Frage, ob die Fastenwoche für den ersten nach dem zweiten Großen Schwarm noch weiterhin zu den Traditionen der Zorai in den Neuen Landen gehören soll oder nicht. Ein Termin kann erst festgelegt werden, wenn die Weisen den Vorschlägen zustimmen sollten.

b) zum Trauerteil der Zeremonie gab es einige Überlegungen. Die Zorai haben im zweiten Großen Schwarm nur geringe Verluste zu beklagen gehabt, nicht zuletzt dank der Kami - und selbstverständlich auch der Fyros sowie der anderen Nationen, die gemeinsam den Exodus begangen haben. Dementsprechend schlug Zhoi (meine Wenigkeit) vor, den "Trauerteil" der Feier eher kurz zu halten, was vom Dynastiekreis genehmigt wurde, dafür aber eventuell dem Imperator Dexton, dem verstorbenen Freund des Großen Weisen Mabreka Cho, ein eigenes Gedenken zu widmen.

Der Dynastiekreisabgeordnete Zhienkao Pai-Du regte an, den Heldentaten beim Exodus ein Theaterspiel zu widmen. Es mußte leider angemerkt werden, daß speziell bei den Zorai dafür so gut wie keine Freiwilligen mobilisierbar wären, die sich als Schauspieler zur Verfügung stellen würden, und noch weniger, wenn es sich um ein politisch initiiertes Schauspiel handelt.

Als Alternative schlug Zhoi (meine Wenigkeit) einen "Andachtsweg" vor. Dieser könnte entweder durch Hoi-Cho führen, oder aber, um allen Dschungelbewohnern und Besuchern der Bernsteinstädte etwas zu "bieten", bei Zora. Der Weg könnte vom Süd-Eingang aus nach rechts in Richtung des ehemaligen Platzes des Ma-Duk-Tempels aufgebaut werden oder sogar durch Zora.

Es böte sich an, für einen Andachts-Weg entweder lebensgroße Figuren oder solche in Spielzeug-Größe zu plazieren, plus jeweils ein Schild, das in den drei Dialekten (oder zumindest zweien) die einzelnen wichtigen Stationen des Exodus aus der Sicht der Zorai zeigt.

Die unterschiedlichen Örtlichkeiten zu symbolisieren könnte noch eine spezielle Herausforderung werden, ob mit so etwas wie einer Wüstendüne, einer Palme, einem Stallmodell, zwei, drei Fyros-Zelten oder ähnlichem. Es ist auch unsicher, ob man die verschiedenen Szenen auf Tische plazieren sollte, da sie bei Spielzeuggröße in höherem Gras förmlich untergehen könnten. Bonsai können im übrigen nicht außerhalb von Häusern in die freie Natur gepflanzt werden.

Edited 2 times | Last edited by Zhoi (6 years ago)

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#199 [de] 

Als Stationen für den Andachtsweg wurden bisher vorgeschlagen:

- das Auftauchen der Kitins aus den Tiefen (symbolisiert durch einen Rindenaufwurf und weiße Kitins)
- die Beratung von Mabreka Cho und den drei Weisen mit den Kami in der Kami-Oase, wo sie erfuhren, daß es sich um einen zweiten Großen Schwarm handelt mit Flucht als dem einzigen Ausweg
- der magische Schutzwall der Kami um Zora, vielleicht auch die Stationierung der Stämme in der Stadt Zora vor dem gemeinsamen Auszug, um diesem Zusammenhalt zu gedenken
- der Zug des Dschungelvolkes nach Pyr und/oder die Sammlung der Dschungelbewohner in Pyr
- der heldenafte Tod des Imperators Dexton beim Auszug aus Pyr vor den Toren seiner Stadt
- das Verschwinden von Karan Yrkanis im Canyon vor der Kami-Oase beim Kampf gegen ein grausames riesiges Kitin-Monster, das fast unbezwingbar erschien
- und zuletzt die Wiedervereinigung der Flüchtlinge mit dem vorausgereisten Großen Weisen Mabreka Cho in der beeindruckenden Kami-Oase mit magischen Monumenten von Kamis und auch Karavan
- oder als Abschluß-Station vielleicht noch die Exodus-Insel, auf der die 4 Völker immerhin gemeinsam 8 lange Jahre bis zur Rückkehr in die Neuen Lande verbrachten

Was sich nicht darstellen läßt, wie der Zug durch die Wüste, könnte allein durch die Aufschriften auf den Schildern beschrieben werden. Für die Figuren könnten die Ikonenschnitzer beauftragt werden, und Herr Seternulon schlug vor, diesen das benötigte Rohmaterial durch freiwillige Homins zuliefern zu lassen. Sollte sich ein Andachtsweg nicht machen lassen, könnte man einen einfachen Fastentag abhalten - in Anlehnung an die Fastenwoche zum ersten Großen Schwarm, der aber ja auch weit verheerender war.

c) eine Freudenfeier, sollte als zweiten Teil den Abschluß der Zeremonie bilden, wie vom Großen Weisen erwünscht. Dazu böte sich an, eine Festtafel zu errichten - vielleicht am Ende des Andachtsweges, falls sich ein solcher denn einrichten lassen wird. Um dabei den Sieg über die Kitins zu symbolisieren, die die Neuen Lande 8 Jahre in ihren Klauen gehalten hatten, könnten die angebotenen Speisen zur Hauptsache aus Kitin-Fleisch zubereitet werden. Eine Speisekarte mit zur Zeit bekannten Rezepten wird noch veröffentlicht werden, zusätzliche Vorschläge von allen Homins sind allerdings herzlichst erwünscht.

Herr Seternulon schlug dafür eine vorangehende Jagd vor, die auch in Gebiete führen könnte, wo sich sonst seltene Kitins befinden, welche die Höhepunkte der Speisekarte bilden könnten. Als fleischlose Alternativen sollten auch rein pflanzliche Gerichte bereitstehen, denn an Pflanzen gibt es ja im Dschungel wahrlich genug zur Auswahl. Da es sich um eine Feier der Bernsteinstädte handelt, sollten die Speisen und Zutaten selbstverständlich heimischen Ursprungs sein.

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#200 [de] 

* öffentliche Einrichtungen und Gebäude der Bernsteinstädte

Es wurde eine Abklärung gewünscht, welche öffentlichen Gebäude im Dschungel (vor allem in Zora) nach dem zweiten Exodus nun inzwischen wiederaufgebaut wurden. Das könnte bei der Nationalversammlung jedoch noch einmal zur Sprache kommen, damit alle Städte in ihrem Informationsstand konform gehen.

Nach bisherigen Daten des Dynastiekreises wurde die Bibliothek in Zora im Gemeindehaus unter dem Dach nur wenig von Kitins beeinträchtigt und wird wieder neu errichtet. Es gab nur wenige Plünderungen und zerstörte Regale.

Eine Akademie besaß der Dschungel bisher nicht, es könnte allerdings rein theoretisch eine solche in Zora eingerichtet werden. Bisher wurde von einigen Gelehrten der Zorai ein spezieller Forschungsraum im Gemeindehaus genutzt, beispielsweise für die Analyse von Goo. Dieser ist ebenso wie die Bibliothek nur authorisierten Homins zugänglich.

Ansonsten war Zora früher vor allem für die guten Heil-Einrichtungen bekannt; darunter das Wundheiler-Zelt und die atysweit berühmte Tao Sian, Leibheilerin von Mabreka Cho. Sowohl der unermüdlich seine Abhärtung und seinen gesunden Lebensstil durch leichte Bekleidung bei jedwedem Wetter demonstrierende Wundheiler-Meister Kia Bo-Boo als auch die geschätzte Tao Sian haben den Exodus gut überstanden und sind wohlauf.

Die Truppen der Bernsteinstädte besitzen Lager in jeder Stadt, die Hauptverwaltung mit den Generälen befindet sich in Zora, daher vermutlich auch das Waffenlager der Truppen. Das staatliche Gefängnis sollte eigentlich ebenfalls in deren Obhut sein. Ebenso ist der Hauptsitz der Verwaltung, also des Dynastiekreises, in Zora.

Die Ställe könnten im Prinzip als öffentliche Einrichtungen betrachtet werden, ebenso wie die Transportmektoubs der Tryker-Gesellschaft "zu neuen Horizonten". Immerhin versorgen die Stallburschen kostenlos die dort eingestellten Mektoubs für unbegrenzte Zeit, und die Transporte der "neuen Horizonte" sind für Zorai-Freunde kostenlos. Wie viele Tote aus den Bernsteinstädten tatsächlich in welcher Form im Friedhof beim Kami-Altar in Zora bestattet sind oder dort Gedenk-Grabmäler besitzen, wurde nie öffentlich gemacht; genausowenig wie die Zorai-Begräbnisriten der Öffentlichkeit bekannt sind.

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#201 [de] 

Andere "öffentliche Einrichtungen" sind in Zora nicht bekannt; weder Geburtshäuser, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Altersheime, Banken, Theater, Museen, Zoos, botanische Gärten, öffentliche Bäder oder ähnliches. Dafür ist das Magnetokartographie-Gebäude eine öffentliche wissenschaftliche Einrichtung, die allen mit den Zorai befreundeten Homins zugänglich und nutzbar ist.

Ob Not-Nahrungsvorratsspeicher für die Bernsteinstädte existieren, ist nicht sicher; die Händler verkaufen allerdings das ganze Jahr über verschiedene gehortete Rohmaterialien, die zum Teil eßbar sind. Der Kami-Meister im Daisha-Viertel in Zora ist seit der Zerstörung des Ma-Duk-Tempels zur Zeit die zentrale Stelle für Andacht und Zorai-Gedenktage.

Die Zwischenfrage von Fräulein Di Carlo, was mit der Karavan-Dechiffrier-Maschine passiert sein mag, die sich zuletzt in Fairhaven befand, konnte von der Verwaltung der Bernsteinstädte nicht beantwortet werden. Es wird jedoch gehofft, daß das große und schwere Gerät die Jahre unter der Herrschaft der Kitins durch seine Karavan-Bauweise soweit gut überstanden haben mag, daß es noch benutzbar sein sollte.

* Versammlungsort in Zora

Bei der Nationalversammlung wird noch der Vorschlag vorgebracht werden, in Zora einen schöneren Versammlungsort für die National-Kreise zu errichten - und sei es jeweils temporär nur vor/zu den einzelnen National-Kreissitzungen. Daran erinnerte Herr Seternulon noch eigens.

In den nächsten Tagen wird zudem eine Liste von Fragen für die kommende Nationalversammlung veröffentlicht, damit sich schon die Organisatoren und Verwaltungsorgane darauf vorbereiten können. Außerdem ist geplant, Kurzfassungen der Hoi-Cho-Sitzungs-Protokolle in den Min-Cho-Dialekt zu übersetzen und auf deren Aushängen bekanntzugeben, wo sich auch Regierungsangehörige von Jen-Lai informieren können.

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#202 [de] 

Wie angekündigt wurde eine Übersetzung der Protokolle der Hoi-Cho-Kreissitzungen im Min-Cho-Dialekt angefertigt und auf deren Informationstafeln ausgehängt:
http://app.ryzom.com/app_forum/index.php?page=topic/view/16226

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#203 [de] 

Protokoll der ersten Großen Kreissitzung der Kreise von Zora

Anwesende:
* der Große Weise, Herrscher der Zorai, Mabreka Cho
* zwei der drei Weisen der Zorai: Gangi Cheng-Ho (Sens/Sense) und Saison (Supplice/Season)
* mit ihren beiden Leibwächtern Chaoi Tii-Van und Fuan Fua-Xe
* Wilk Potskin von den Rangers
* O'Cauty Bremmen von der Gesellschaft "zu neuen Horizonten" (To New Horizons)
* drei maskierte Nicht-Zorai, ihrer Aussage nach Trytonisten: Ocyx écarlate, Lumper lunatique und Gubani astucieux
* Erleuchtete der Zorai:
Fey-Lin Liang, Leiterin der Gilde Talian-Zu
Sartyrica Gū Niang Yèguāngyún, Leiterin der Gilde Discepatores Zorae
* Initiaten der Zorai:
Mamasan, Gildenleiterin der Les PhilHomins
Valandrine, Gildenleiterin der Graines de Kami
Etchizka, Gildenleiterin des Clan Sckinook
Ehren-Initiatin Zhoi, Gildenleiterin des kleinen Teehauses
Wächter der Theokratie Astarth, hoher Offizier der Gilde Guardians of Shadows
Initiatin Fitis, hohe Offizierin der Gilde Guardians of Shadows
* andere Zorai und Gäste:
Nyenor D'Avarron, Wächterin des Königsreiches, Vertreterin von Davae
Chanchey, Taliar der Tryker, Vertreter von Windemeer
Rasaya Di Carlo von der Gilde Keepers of Darkness
Wasari von der Gilde The Free Soul
Seternulon, Tryker-Bürger von der Gilde The Free Soul
Daomei, Kundschafterin
Lucia, Leiterin der Gilde Hüter des Drachen
Alexarwe, hohe Offizierin der Gilde The Legends of Atys
Lilsis, Wächter von Atys, von der Gilde Keepers of Darkness
Guardi von der Gilde The Free Soul
Hobelchen von der Gilde Ehrengarde von Atys
Tiogra von der Gilde The Outsiders
Yussif von der Gilde The Free Soul
Sari Sarissa von der Gilde The Tiny Teahouse
Hekate, Homin
Bardor, Akenak der Fyros
Mitsugi von der Gilde Les Senseis Atysiens
Mindae, Offizierin der Gilde Amazons Mysticia
Zendae von der Gilde Amazons Mysticia
Shanae von der Gilde Amazons Mysticia
Ranka, Gnostikerin, von der Gilde Amazons Mysticia
Karrael von der Gilde Guardians of Shadows
Beepe, Gildenleiter der Gilde The Soul
Geyos von der Gilde Les Brasseurs d'Oflovak
Chonchon, Bürger von Atys von der Gilde Les Justes
Yragael, Bürger von Atys von der Gilde Les Justes
Lemra, Bürger von Atys von der Gilde Zoli Noki o shizu
Oaru von den Mad Russians
Stass, Homin
Wakanoo, Homin

Zusammenfassung der Sitzungsthemen:
* Trytonisten
* Gilden aus Jen-Lai
* Gilden aus Hoi-Cho
* Gilden aus Min-Cho
* Zuständigkeiten der drei Städte für Regionen in den verdorrenden Landen
* Transporter/Teleporter der "neuen Horizonte" in Zora
* Feier zum zweiten Großen Schwarm in Jen-Lai
* Tempelbauten im Dschungel
* Kitin-Beobachtungs-Lager(-Türme)
* Reste der Kitinhügel in den verdorrenden Landen
* Nachgespräch über Protokoll-Zuständigkeiten und Taki Zorai
* Nachgespräch über die Städte-Zuständigkeit für Dschungel-Regionen

Termine:
Der nächste Kreissitzungstermin für die Kreise von Hoi-Cho wird am 16. Fallenor im 1. Zyklus des Atysjahres 2572 (OOC: 1. März 2013, 21:00 Uhr) stattfinden.

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#204 [de] 

Der verehrungswürdige Große Weise Mabreka Cho beehrte die Zorai-Regierungsvertreter sowie Besucher am Fahnenplatz von Zora mit seiner glanzvollen Gegenwart, um die erste Große Kreissitzung der verdorrenden Lande zu eröffnen.

* Trytonisten

Nachdem unser geliebter Herrscher der Zorai gerade erst die Begrüßungsworte gesprochen hatte, mischten sich unaufgefordert drei Besucher ein, die unter Tier-Masken (Ocyx écarlate, Lumper lunatique, Gubani astucieux) auftraten. Sie erklärten, daß sie sich rasch vorstellen wollten und ihre Zeit (dafür) begrenzt sei, denn sie hätten mächtige Feinde auf Atys. Sie seien Trytonisten - die Homins, die der Hominheit dem zweiten Großen Schwarm zu entfliehen halfen.

Auch wenn es tödlich für alle wäre, auch für sie selbst, seien sie doch zurück auf der Rinde (in den Neuen Landen) und würden weiterkämpfen. Das "Zeichen" des Elias werde bald kommen, und mit ihm würden sie befähigt werden, ihr Ziel zu erreichen: die Befreiung der Hominheit aus der Sklaverei der Höheren Mächte (Kami und Karavan). Die dubiosen Maskierten verließen den Fahnenplatz, nachdem sie von anwesenden Zorai im Namen der Theokratie zur Ordnung gerufen worden waren.

Danach ergriff der geehrte Große Weise erneut das Wort und äußerte seinen Wunsch, daß sich die Erleuchteten und Initiaten der Bernstein-Städte sich und die initiierten Gilden der Städte (Shizu'i) vorstellen mögen.

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#205 [de] 

* Gilden aus Jen-Lai

Die Erleuchtete Zorai Fey-Lin Liang war die erste, die dazu vom Weisen ihrer Stadt Jen-Lai aufgerufen wurde. Sie erklärte, daß ihre Gilde Talian-Zu seit der Rückkehr in die Neuen Lande frisch gegründet wurde. Sie folgen einem speziellen Weg, der von Fey-Lin Liangs Aufenthalt beim Stamm der Alten Dryaden beeinflußt ist.

Anmerkung: dieser Stamm (nicht rein weiblich) ist recht fanatisch und beherbergt Mitglieder aller vier Homin-Rassen. Sie beten die Kami an, leben im Hain der Verwirrung in den Grünen Anhöhen und sind feindselig gegenüber allen Außernseitern außer Zorai, die nicht den Karavan ergeben sind. Sie sind zudem Feinde des Matis-Volkes und des Stammes Sap-Sklaven (ein Matis-Stamm im Hain der Verwirrung, Karavan-treu, aber feindschaftlich gegen Zorai und Kami-Gläubige).

Die Erleuchtete Fey-Lin Liang nannte als Shizu'i, die in Jen Lai ansässig sind: "Philhomins", " Graines de Kamis" (Samenkörner der Kami), "Senseis Atysiens" (Lehrer/Meister von Atys) und "Clan Sckinook". Es könnte noch eine weitere Gilde initiiert sein, die sich aber noch nicht in Jen Lai öffentlich zu erkennen gegeben hat.

Als nächste stellte sich Initiatin Mamasan vor, eine Zorai und Leiterin der Gilde PhilHomins. Sie erläuterte, daß ihre Gilde Kami- und Zorai-treu sei, sowie daß ihre Gildenhalle sich in Jen-Lai befände. Mit den Worten, daß sie zu schüchtern sei, um lange Reden zu schwingen, zog sie sich rasch wieder auf ihren Platz zurück.

Eine Fyros-geborene Zorai-Initiatin, Valandrine, meldete sich zu Wort. Die "Graines de Kami", deren Leiterin sie ist, seien eine kleine Gilde von gemäßigtem Kami-Glauben in Jen-Lai. Doch sie kämpfen feurig, wenn nötig, für die Zorai-Theokratie und die Große Maske Mabreka Cho, versicherte Valandrine.

Eine Vertreterin der Gilde "Clan Sckinook" (nein, kein Draugr-Fluch) war gerade erst eingetroffen - Etchizka, eine Zorai, die sich kurz fassen wollte: ihre Gilde, so erläuterte sie, sei sehr freundlich und sind seien einander sehr nah, eine zusammengeschweißte Familie. Sie sind Zorai und Kamisten mit Leib und Seele, die ihren Brüdern und Schwestern helfen, wann und wo immer sie können.

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#206 [de] 

* Gilden aus Hoi-Cho

Sodann war die Erleuchtete Zorai Sartyrica Gū Niang Yèguāngyún an der Reihe, aufgerufen vom Weisen Gangi Cheng-Ho. Sie beschrieb sich als Leiterin der initiierten Gilde Discepatores Zorae aus Hoi-Cho, die strikt kami-treu ist und allein aus Bürgern der Zorai besteht, die in Hoi-Cho ansässig sind. Sie lassen keine Fraktions-Neutralen in ihrer kleinen Familie zu. Sie stehen hinter den und für die Werte/n der Zorai und Ma-Duk als Oberstem Schöpfer sowie hinter der Theokratie, die sie mit allen Mitteln, sowohl diplomatisch als im Notfall auch mit der Waffe, verteidigen.

Danach stellte meine Wenigkeit sich und ihre Gilde vor, als niedere Ehren-Initiatin, doch dennoch ein Mitglied der Kreise von Hoi-Cho, Leiterin einer kleinen Gilde, das "kleine Teehaus", seßhaft in Hoi-Cho, neutral in Zivilisation und Religion. Ich erläuterte, daß ich als Zorai meinem Volk ergeben bin und die Kami liebe. Aber ich habe den Wert der Zusammenarbeit aller Zivilisationen erfahren und daher möchte ich dafür als Homina und Gildenleiterin einstehen.

* Gilden aus Min-Cho

Aus Min-Cho stellte sich zuletzt der Zorai und Initiat Astarth vor, ebenso die Fyros-geborene Initiatin Fitis - beides hohe Offiziere der Gilde "Guardians of Shadows" (Wächter der Schatten), die den Kami und den Zorai ergeben ist. Er erläuterte einen Teil der Gildengeschichte, was Mabreka Cho gestattete: die heute initiierte Zorai-Gilde war zu alten Zeiten eine Karavan-Gilde in Fairhaven.

Nach dem Verlust ihrer Heimat im zweiten Großen Schwarm fanden sie zur Kami-Erleuchtung als Flüchtlinge in der Kami-Oase. Ma-Duk in seiner Gnade umarmte sie und zeigte ihnen seinen Weg. Bei ihrer Rückkehr wirkten die Tryker-Lande auf sie nicht mehr vertraut oder willkommen, so kamen sie in den Dschungel, um eine neue Heimat zu finden.

Dort erhielt ihre Gilde kürzlich die Ehre, die Stadt Min-Cho vertreten zu dürfen. Auch wenn sie einmal dem Karavan gefolgt sind, seien sie nun sehr ergebene Kami-Anhänger und willens, alle davon zu beschützen.

Von einer weiteren Gilde aus Min-Cho, den "Monks of Atys" (Mönche von Atys), war leider niemand anwesend und konnte sich somit nicht dem Großen Weisen und dem Kreis präsentieren.

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#207 [de] 

* Zuständigkeiten der drei Städte für Regionen in den verdorrenden Landen

Die neue Verfassung der Zorai-Theokratie http://app.ryzom.com/app_forum/index.php?page=topic/view/16334/1# 1 legt fest, daß die Diplomatie mit dem Stamm der Gibads, der in der Vergangenheit dem Volk unschätzbare Dienste erwiesen hat, vom Großen Kreis, also den Repräsentanten aller Städte, gemeinsam geregelt wird.

Jede Stadt hat zudem zwei Regionen der verdorrenden Lande zu "verwalten" und sich mit den dort ansässigen Stämmen zu befassen. Bisher gab es den Vorschlag, daß sich Hoi-Cho um das Nichts/Leere (Meister des Goo) und das benachbarte jungfräuliche Wäldchen (Matis-Amazonen / Hamazans des Toten Samens sowie Schattenschmuggler) kümmern solle, Jen-Lai um den Knoten der Demenz (Erleuchtete des Goo / Gooköpfe) und den Hafen der Reinheit (Gemeinschaft des Ewigen Baumes sowie Tutoren), Min-Cho um die Städte der Einsicht (Ikonenschnitzer) und den Hain von Umbra (Antikamis sowie den Schwarzen Kreis).

Der verehrte Große Weise gab den Anwesenden in seiner Großmut Gelegenheit, ihre Meinung über die Zuständigkeiten kundzutun, auch wenn für lange Diskussionen die Zeit wohl nicht reichen würde, sodaß die Repräsentanten der Städte sich bis zur nächsten Sitzung über die Aufteilung der Regionen einigen sollten.

Die Zorai-Initiatin Fitis von Min-Cho äußerte, daß ihrer Ansicht nach die Städte die ihnen am nähesten Regionen übernehmen sollten: Hain von Umbra und jungfräuliches Wäldchen (zwei feindliche und zwei verbündete Stämme) für Min-Cho, Hafen der Reinheit und Nichts/Leere für Hoi-Cho (ein feindlicher und zwei verbündete Stämme), Knoten der Demenz und Städte der Einsicht für Jen-Lai (ein verbündeter und ein feindlicher Stamm).

Zendae, eine Matis-Dame aus Jen-Lai, die sich als Fila vorstellte (matisianischer Adelstitel) ergriff das Wort. Sie erläuterte, daß ihre Gilde Amazons Mysticia dem Hamazan-Stamm Matis-Amazonen im jungfräulichen Wäldchen angehöre. Sie wünschen sich als Nachbarn der Städte der Reinheit die Kooperation mit der Theokratie über lokale Themen, und hätten gern, daß Jen-Lai mit dem jungfräulichen Wäldchen betraut würde, wo sie in den Kreisen von Jen-Lai mitwirken könnten.

Die Erleuchtete Fey-Lin Liang unterstützte diesen Antrag als eine Berücksichtigung des Gleichgewichts. Sie erwähnte auch, daß Min-Cho nicht zusätzlich zum Hain von Umbra mit zwei feindlichen Stämmen auch noch die beiden einander unfreundlich gesinnten Stämme (Matis-Amazonen und Schattenschmuggler) im jungfräulichen Wäldchen übernehmen sollte, denn das wäre eine zu große Aufgabe für eine Stadt allein.

Als letzte Sprecherin wurde die Eleuchtete Sartyrica aufgerufen. Sie bekundete Verständnis für die vorgebrachten Standpunkte und unterstützte mit ihrem Vorschlag dann die Überlegungen meiner Wenigkeit. Zunächst wäre Hoi-Cho bereit, die Verantwortung für das jungfräuliche Wäldchen mit der für den Hafen der Reinheit mit Jen-Lai zu tauschen. Würde dieser Tausch befürwortet, wäre Hoi-Cho bereit, zudem dann die Aufsicht über die Tutoren mit der über den Schwarzen Kreis mit Min-Cho zu tauschen.

Damit hätte Min-Cho zwei freundliche Stämme zu verwalten (die Tutoren und die Ikonenschnitzer) und nur einen feindlichen (die Antikamis), Hoi-Cho aber einen verbündeten Stamm (die Gemeinschaft des Ewigen Baumes) und zwei feindliche (die Meister des Goo und den schwarzen Kreis). Damit sollte allen gedient sein und es wäre eine engere Zusammenarbeit zwischen Hoi-Cho und Min-Cho aufgrund der sich kreuzenden Arbeitsfelder möglich.

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#208 [de] 

Der Clou von dem Vorschlag wäre (das sei nur den Bürgern von Hoi-Cho und unseren Freunden aus anderen Landen verraten), daß so beide Bernsteinstädte Jen-Lai und Min-Cho bei Hoi-Cho etwas "gut" hätten, wenn wir ihnen entgegenkämen. Zudem hätte Hoi-Cho damit Kontakte zu den drei mächtigsten Stämmen im Dschungel, die zu kontrollieren ungeheuer wertvoll wäre.

Die Meister des Goo und der schwarze Kreis stellen schon seit jeher die größten Bedrohungen der Bernsteinstädte und der Cho-Dynastie dar, der Kreis war mit Muang Hoi-Gi verbündet. Sie auszuspionieren und ihre Schritte vorauszusehen, um sie zu vereiteln, könnte ein unschätzbarer Verdienst werden.

Die Gemeinschaft des Ewigen Baumes wiederum ist uralt, von Zorai gegründet, und steht den Kami so nahe wie kein anderer Stamm. Sie ist auf ganz Atys bei den Altären der Kami als Wächter tätig und hat ein zweites Lager im strategisch wertvollen Nexus. Man könnte sich somit als Zorai keine besseren Kundschafter und Verbündeten wünschen.

Die Repräsentanten von Hoi-Cho hatten bereits in der Vergangenheit sehr gute Kontakte mit der Gemeinschaft, vorwiegend mit dem Gelehrten Neoi Sui-Reg, der sich vor dem zweiten Großen Schwarm als Vertreter des Dschungels mit Gelehrten drei anderer Völker mit der Entschlüsselung in Umbra eroberter Bernsteinwürfel befaßte.

Darüber hinaus ist das Lager der Gemeinschaft in unmittelbarer Nähe der Meister des Goo, sodaß sie als Verbündete äußerst günstig lägen, wenn Hoi-Cho auch weiter für die Region Nichts/Leere verantwortlich wäre. Im Prinzip sind die anderen Stämme für unsere Kultur sehr viel uninteressanter. Die Ikonenschnitzer sind zwar freundliche Handwerker, aber äußerst kampfschwach und keine Hilfe gegen Invasionen oder ähnliches. Die Matis-Amazonen sowie die Schattenschmuggler sind von ihrer Kampfstärke her nicht viel besser ausgerüstet, auch wenn sie aus anderen Gründen vielleicht noch passable Verbündete abgeben würden (vor allem die Tryker-Händler, die weit herumkommen).

Die verrückten goo-süchtigen "Erleuchteten" des Goo im Knoten sind leiderweise nichts weiter als eine lästige Plage. Die Antikami sind zwar eine stete Bedrohung vor Min-Cho, werden aber immer erst dann auffällig, wenn sie für den Schwarzen Kreis arbeiten - es wäre also klüger, diesen zu kontrollieren. Die Tutoren stehen allen Völkern außer den Zorai feindlich gegenüber, was gemeinsame Besuche zusammen mit unseren Freunden von ganz Atys nicht gerade erleichtert. Und bei den Kitin-Invasionen wollten sie zudem nicht mit den Zorai-Städten im Bunde gegen die Rieseninsekten kämpfen...

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#209 [de] 

* Transporter/Teleporter der "neuen Horizonte" in Zora

Bezugnehmend auf den Antrag aus Hoi-Cho (möglicherweise auch von Repräsentanten in Jen-Lai und/oder Min-Cho überlegt), die Transport-Station in Zora in die Nähe des Stalles zu verlegen, hat der Träger der Großen Maske, Mabreka Cho, einen Vertreter der Tryker-Firma "zu neuen Horizonten" geladen; O'Cauty Bremmen.

Dieser führte aus, daß zweierlei Dinge nötig wären, um die Station zu verlegen: zum einen die Genehmigung durch die Autoritäten der Hauptstadt, und zweitens müßte die Transportgebühr eine Woche lang um 1000 Dappers erhöht werden; da Umzugshilfen angeheuert werden müßte und die Station zudem eine gewisse Zeitlang während der Verlegung nicht verfügbar wäre.

Die Erleuchtete Fey-Lin Liang versuchte mit dem Tryker unter Hinweis auf die verkürzte Transport-Strecke vom Stall zu den anderen Bernsteinstädten sowie durch eine Aussicht auf mehr Kundschaft bei besserer Plazierung zu künftig niedrigeren Preisen zu bewegen. O'Cauty Bremmen ließ sich nicht so einfach überreden; er setzte entgegen, daß der Dschungel für seine Firma die Region mit den niedrigsten Profiten wäre und man noch nicht wissen könne, ob sich das verbessern würde.

Wenn die Zorai-Regierung Umzugshilfe beisteuern würde, wäre keine Sondergebühr nötig, meinte der Tryker überlegend. Der Initiat Astarth und meine Wenigkeit offerierten bei diesen Worten sogleich ihre Hilfe. Doch der Große Weise ließ an diesem Punkt in seiner Weitsichtigkeit zuerst darüber abstimmen, ob die anwesenden Repräsentanten des Großen Kreises denn überhaupt für oder gegen die Verlegung der Station wären.

Zu dieser fortgeschrittenen Stunde stimmten drei Regierungs-Vertreter dafür: die Erleuchtete Fey-Lin Liang, Initiat Astarth sowie meine eigene Wenigkeit. Es gab keine Gegenstimmen. Über die genaueren Details und Möglichkeiten, so bestimmte der Herrscher der Zorai, solle noch später weiter verhandelt werden. Denn nun mußten noch weitere Themen behandelt werden.

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#210 [de] 

* Feier zum zweiten Großen Schwarm in Jen-Lai

Die Stadt Jen-Lai plant, ihre lokale Feier zum zweiten Großen Schwarm (welche Jen-Lai auch als erstes vorgeschlagen hat), bereits in der nächsten Zeit abzuhalten. Die Erleuchtete Fey-Lin Liang erläuterte, daß die Feier spezifisch für die Einwohner von Jen-Lai konzipiert wäre, um die Verluste von Freunden und Familienmitgliedern des zweiten Großen Schwarms zu ehren. Die Details würden erst noch festgelegt werden.

Der Initiat Astarth warf hierzu ein, daß er die Zeit für ungünstig hielte, da die Kitinhügel des Schwarms als offene Narbe noch nicht ganz beseitigt wären und die Erinnerung an die Verstorbenen noch weiter schmerzlich wachhalten würden. Er wollte die Zeremonie erst abgehalten sehen, sobald die "Nester" vollständig beseitigt wären.

Die Erleuchtete Fey-Lin Liang bekundete Verständnis für Min-Cho, da sich direkt in dieser Stadt noch Reste von Kitinaufwürfen befinden, wollte aber an ihrem Plan für eine lokale Zeremonie in der Stadt Jen-Lai festhalten. Der geliebte Herrscher Mabreka Cho stimmte der Erleuchteten zu, da jede Stadt selbst über ihre örtlichen Zeremonien bestimmen dürfe.

* Tempelbauten im Dschungel

Der Träger der großen Maske, Mabreka Cho, eröffnete das nächste Thema mit dem Hinweis, daß es viele Anfragen gegeben hätte, wann die Tempel wiedererrichtet würden. Der hochgeschätzte Große Weise hat sich aufmerksam mit den Visionen befaßt, die Ma-Duk ihm gesandt hat. Und er hat gefühlt, daß es noch nicht an der Zeit ist, das Ma-Duk-Heiligtum zu Zora wieder aufzubauen. Aber diese Zeit wird kommen - und bis dahin ist es der Wunsch der Kami, daß ein Außenposten für die Kami-Repräsentanten erbaut werden soll, die zur Zeit nahe des Kami-Altars zu finden sind.

In wenigen Wochen werden die Kami-Priester soweit sein, genaue Instruktionen für den Bau eines kleinen Postens am Ort des früheren Ma-Duk-Tempels weiterzugeben. Die Vertreter des Glaubens an Ma-Duk werden sodann an diesem Platz die Riten anbieten, um die Kami-Treue zu erlangen und Homins zum Almati-Wald zu befördern. Sobald die passende Zeit da ist, wird ein Aushang darüber informieren. Der Tempelbau selbst wird nicht vergessen werden - auch dafür wird noch die rechte Zeit herannahen; und der Kami-Tempel wird erneut sein Licht über den Dschungel erstrahlen lassen. So die Worte des hochverehrten Großen Weisen.

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