GENERAL


RYZOM VERHALTENSKODEX (11.3.2018)

III. Verletzung der Spielintegrität

 

III.1. Serverdaten gehackt, entschlüsselt oder assimiliert (Kritischer Straftatbestand)

Die Änderung des Clients oder seiner Kommunikationsmittel mit dem Server, um einen Vorteil zu erlangen, ist strengstens untersagt und wird mit einem permanenten Spielverbot geahndet.


III.2. Account-Piraterie (Kritischer Straftatbestand)

Die Kontrolle über ein Konto, das nicht Ihnen gehört, mit jeglichen Mitteln zu übernehmen, ist strengstens verboten und wird mit einem permanenten Spielverbot geahndet.


III.3. Nutzung eines Bots (Schwerer Straftatbestand)

Verwendung eines Drittanbieterprogramms zum Ausführen von geskripteten Aktionen.

Die Verwendung von Makros, die nicht Teil des integrierten Makrosystems von Ryzom sind, um Ihren Charakter ganz oder teilweise von Ihrer direkten Kontrolle unabhängig zu machen, ist strengstens untersagt.
Diese Regel gilt auch für die Glücksräder der Hauptstädte.

Die Kontrolle mehrerer Charaktere durch die Verwendung eines Drittanbieterprogramms ist strengstens untersagt. Wenn das Support-Team während einer Überprüfung nicht erkennen kann, ob ein Spieler diese Regel missbraucht, muss der Spieler den Nachweis erbringen, dass er keine Software von Drittanbietern verwendet, um mehrere Charaktere gleichzeitig zu kontrollieren.


III.4. Multiboxing (Schwerer Straftatbestand)

Die Anzahl der gleichzeitig verbundenen Konten für eine IP-Adresse ist auf vier begrenzt. Der Kundensupport kann jedoch im Einzelfall Ausnahmen machen (z.B. Großfamilie, öffentlicher Computer etc.). Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie freigestellt werden sollten, wenden Sie sich bitte an den Support unter support@ryzom.com und geben Sie den Grund für Ihre Anfrage sowie die Namen aller betroffenen Konten/Accounts an.


III.5. Exploit (Kritischer/Schwerer/Leichter Straftatbestand, je nach Fall)

Das Konzept des Exploits umfasst jede Nutzung eines Drittanbieterprogramms, eine Modifikation oder Neukompilierung des Clients oder einen Bug auszunutzen, um einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern zu erlangen.

Exploits sind verboten und werden durch das Kundendienstteam abgestraft, welches das Recht hat, über die Schwere des festgestellten Exploits zu entscheiden. In diesem Zusammenhang sind wiederholte Verstöße ein erschwerender Faktor.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Exploit verwendet wird, sind Sie verpflichtet uns über einem der oben genannten Wege darüber in Kenntnis zu setzen.


III.6. Ein “Aggro-Mob” (Aggressiver NPC Gegner) (Aggro-Schleppen) außerhalb von Aussenpostenschlachten
(Leichter Straftatbestand)

Es ist verboten, einen oder mehrere Mobs absichtlich auf einen anderen Spieler zu ziehen, um ihn zu töten oder zu belästigen. Wenn ein Spieler sieht oder darüber informiert wird, dass er/sie unbeabsichtigtes Aggro-Schleppen begangen hat, muss er/sie sich entschuldigen und sein/ihr Bestes tun, um die betroffenen Charaktere bei Bedarf wiederzubeleben.

Wenn Sie Opfer von absichtlichem Aggro-Schleppen sind und es beweisen können (z.B. ein Screenshot eines Tells, der zeigt, dass die Person, die Sie kontaktiert haben, keine Anzeichen von Reue zeigte und nicht zurückkommen wollte, um Sie wiederzubeleben), können Sie das Kundendienstteam auf eine der oben genannten Weisen kontaktieren. Wir werden dann eine Akte anlegen und entsprechend handeln. Auch hier werden wiederkehrende Verstöße berücksichtigt.
Aggro-Dragging während eines Außenpostenkampfes wird toleriert (siehe III.9. Missachtung der PvP-Regeln) (siehe 6 - Allgemeine PvP-Regeln).


III.7. Diebstahl eines Mobs (Kill stealing) (Leichter Straftatbestand)

Das Töten eines Mobs, der bereits von einem anderen Spieler oder einer Gruppe von Spielern angegriffen wird, gilt als Diebstahl und ist verboten.

Wenn nach dem Versuch, die Situation zwischen den beteiligten Parteien zu klären, keine Lösung gefunden wird, können Sie sich über die oben genannten Wege an den Kundendienst wenden. Bevor Sie jedoch mit einem CSR Kontakt aufnehmen, sollten Sie zunächst versuchen, mit dem/den betroffenen Spieler(n) zu kommunizieren und es selbst zu lösen!

Im Falle eines Bosses oder eines Named Mobs lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt.


III.8. Regeln für Bosse und Namhafte Gegner (Leichter Straftatbestand)

a) Diebstahl von Bossen oder Namhaften Gegnern

Ein Boss oder Benannter Mob gehört dem ersten Team, das ihn angreift und damit reserviert, solange die Sperre aktiv ist. (Siehe https://app.ryzom.com/app_forum/index.php?page=topic/view/27212 für weitere Informationen.)
Ein zweites Team darf den Boss oder Namhaften Gegner nur angreifen, wenn dieser noch nicht reserviert ist. Um dies zu erreichen, kann das zweite Team folgendes tun:
  • Kämpfe gegen das erste Team im PvP;
  • Nutzen Sie den Vorteil der Abreise des ersten Teams, das automatisch den Boss oder Benannten Gegner freischaltet. Bitte beachten Sie, dass, wenn nur noch ein Spieler von dem Team, das den Boss oder den Namhaften Gegner reserviert hat, am Leben oder anwesend ist, so wird dieser Boss, bzw. der Namhafte Gegner, für andere Teams wieder freigegeben.
Aggro-Schleppen, das darauf abzielt die andere Mannschaft zu schwächen, ist verboten und daher strafbar (vgl. III.6).

Ein Boss oder Namhafter Gegner gilt als frei, solange er nicht von einem Team gesperrt ist.
Die Anziehungskraft von Boss oder Named durch eine einzelne Person, d.h. ohne Team, ist zwar möglich, aber nicht ausreichend, um die Sperre auszulösen. Das Wiederheranholen des Bosses oder Namhaften Gegners in diesem Fall gilt nicht als Diebstahl.

b) Camping an Bossen oder Plätzen von Namhaften Gegnern

Das Warten (Campen) an Spawnplätzen von Bossen, bzw. Namhaften Gegnern, ist nicht reglementiert, da es oft unmöglich ist, dies nachzuweisen.


III.9. Missachtung der PvP-Regeln (Leichter Straftatbestand)

In Ryzom ist PvP (Spieler-gegen-Spieler) zu jeder Zeit einvernehmlich. Die Aktivierung des PvP-Tags, das Betreten einer PvP-Zone oder die Teilnahme an einem Außenposten-Kampf impliziert, dass Sie die Konsequenzen akzeptieren. Um es einfach auszudrücken: Wenn Sie nicht an PvP-Aktionen teilnehmen wollen, dann liegt es in auch Ihrer Verantwortung den PvP-Tag nicht zu aktivieren und nicht in PvP-Zonen zu gehen.

a) Fraktions-PvP

Ein Spieler mit aktiviertem PvP-Tag akzeptiert die daraus entstehenden Konsequenzen unabhängig von den Umständen.
z.B.: während des Buddelns (Harvesting) getötet zu werden, in den Ställen, während man AFK (nicht am Computer) ist, an einem Wiederbelebungspunkt in der Nähe eines Vortex.

Wenn ihr trotz eurer Markierung den Kampf vermeiden wollt, könnt ihr warten, bis das Detagging stattfindet, euch verstecken, einen Teleport benutzen, den Ort oder die Region wechseln, etc.

b) Regions-PvP

Der Spieler, der eine PvP-Zone betritt, akzeptiert die Konsequenzen, unabhängig von den Umständen. Eine Ausnahme sind jedoch Tötungen an Wiederbelebungspunkten in der Nähe von Vortexen. Diese sind verboten und strafbar, wenn sie nachgewiesen werden. Wenn Sie für Bereichs-PvP markiert sind und Opfer einer Tötung bei einem Vortex-Respawn (Wiederbelebungspunkt) sind, können Sie uns über einen der oben beschriebenen Wege kontaktieren. In diesem Fall wird dringend empfohlen, dass Sie einen Screenshot hinzufügen, um Ihren Anspruch zu untermauern (bitte stellen Sie sicher, dass das Fenster SYSTEM INFOS im Bild sichtbar ist).

c) Außenpostenkämpfe (PvP)

Der Spieler, der in einen Außenpostenkampf eintritt und eine Seite wählt, akzeptiert die Konsequenzen, unabhängig von den Umständen.
Ausnahmen sind jedoch Tötungen an Wiederbelebungspunkten in der Nähe eines Vortexes. Diese sind verboten und werden bestraft, wenn sie nachgewiesen werden können. Wenn Sie als Außenpostenkämpfer markiert sind und Opfer eines Tötungsangriffs bei einem Wirbel oder einem Wiederbelebungspunkt sind, können Sie uns über einen der oben beschriebenen Wege kontaktieren. In diesem Fall wird dringend empfohlen, dass Sie einen Screenshot beifügen, um Ihren Anspruch zu untermauern.
Nicht als Kämpfer markierte Charaktere müssen während des Kampfes entfernt werden, da sie die Zielfindung der Protagonisten (der für den Kampf markierten Charaktere) behindern. CSR’s können diese nicht markierten Spieler bei Bedarf vom Ort des Geschehens entfernen.
Wenn Sie trotz Ihrer PvP-Markierung den Kampf vermeiden wollen, können Sie warten, bis das Detagging stattfindet, sich verstecken, einen Teleport benutzen, den Ort oder die Region wechseln, usw.

Regeln für Außenposten (OP)

a) CSR’s werden in der Regel nicht bei Schlachten um einen Außenposten anwesend sein. Wenn Sie jedoch einen Verstoß gegen die Regeln des Anstands und des Verhaltens feststellen, können Sie sich sofort an den Kundendienst wenden.

b) Wenn Sie in einer Region, in der ein Außenpostenkampf stattfindet, in der Landschaft stecken geblieben sind, versuchen Sie zuerst, sich zu teleportieren. Wenn Sie keinen Erfolg haben, müssen Sie sich an den Kundendienst wenden und Ihre Situation beschreiben. Ein CSR wird dann helfen, Sie zu befreien.

c) Alles, was unter die normale Spielmechanik fällt, ist in Kampfzonen erlaubt, vorausgesetzt, dass alle Beteiligten für PvP markiert sind.

1. Ein Mektoub-Packer könnte sterben. Indem Sie es in eine Kampfzone bringen, setzen Sie es Risiken aus.
2. Spawn-Camping ist wegen der Sicherheitszone um die Respawn-Punkte (Wiederbelebungspunkte) fast unmöglich und somit erlaubt. Wenn Sie sterben und Ihre Feinde sich in der Nähe eures Wiederbelebungspunktes befinden, müssen Sie entweder auf die Regeneration in der sicheren Zone warten oder einen anderen Wiederbelebungspunkt/Teleportationspakt wählen, um wieder in den Kampf einzutreten.
3. Während der Außenpostenschlachten sind Aggro-Schleppen (Aggro Dragging) und das Töten von Yelks in der Nähe des Gefechts gültige und erlaubte Kampfstrategien.

d) Blockierung von Außenposten

Eine Kriegserklärung gegen Ihren eigenen Außenposten oder gegen den eines Ihrer Verbündeten, oder eine Kriegserklärung Ihrer Verbündeten gegen Ihren eigenen Außenposten, um zu verhindern, dass jemand anderes diesem Außenposten den Krieg erklären kann, wird dies als Exploit betrachtet und ist strengstens verboten.
Die Übertragung der Eigentumsrechte eines Außenpostens von einer Gilde auf eine andere Gilde ist generell erlaubt. Die Übertragung gilt dann als verboten, wenn dieser Vorgang wiederholt auftritt und als Blockierung eines Außenposten gewertet werden kann.

e) Wiederholte falsche Kriegserklärung/Scheinerklärung

Werden mehreren Kriegserklärungen gegen verschiedene Außenposten auf einmal ausgesprochen, und auch nur eine dieser Kriegserklärungen aufgrund von einer nicht ausreichenden Anzahl von Spielern nicht stattfinden kann, gilt dies als Belästigung. Dasselbe gilt für wiederholte falsche Kriegserklärungen auf einen einzelnen Außenposten.

Bitte beachten: Jeder der oben genannten Punkte zielt darauf ab, den taktischen Entscheidungen bei Angriffen ein gewisses Maß an Flexibilität zu geben und gleichzeitig das Gleichgewicht mit dem Recht der Außenpostenbesitzer, ohne Belästigung spielen zu können, zu wahren. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Gilde mit einer dieser Straftaten belastet werden könnte, machen Sie bitte einen Screenshot, der die Anzahl der Spieler zeigt, die während des Angriffs anwesend waren, um diesen im Ernstfall dem Kundendienstteam zeigen zu können.

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Tamarea
Ryzom Team Manager
(FR / EN / ES)

tamarea@ryzom.com
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