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[Zoraï] Dschungelgeschwür (laufend) - EVENTS - Ryzom Community ForumHomeGuest

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#46 [de] 

Nuzhanshi bringt es auf den Punkt. Wir sollten die Augen offen halten. Ich bin nun auch nach Zora zurueckgekehrt um mithelfen zu koennen. Es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis wir vor unseren Toren erkrankte Homins finden. Und wer weiss wozu sie die Erkrankung befluegelt.

Weiss jemand ob es unseren Haendlern moeglich ist, Atemschutzmasken einzulagern? Wer weiss wie sich diese Erkrankung ausbreitet. *seufz*

Wenn wir nur mehr wuessten...

Jedenfalls konnte ich vor kurzem bei einem Rundgang im jungfraeulichen Waeldchen nichts ungewoehnliches feststellen.

Last edited by Irfidel (7 years ago)

#47 [de] 

Die Gerüchte um im Dschungel erkrankte Homins breiten sich weiter aus. Ich traf bei Thesos einen Matis der mich fragte ob ich denn schon davon gehört hätte.

Die Homins machen sich langsam echte Sorgen.... wozu ich mich auch zähle.

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Curtos Nizzo, Hoher Offizier der Kamigawas (HO of Kamigawa)

#48 [de] 

Mit dem Mek unterwegs ins Buddelgebiet im Nichts bin auf dem ehemaligen Außenposten "Werkstatt am stinkenden See" auf Homina Fuai Chei-De (!) gestoßen.
Sie bezeichnet sich selbst als "Zorai Verteidiger".

Angesprochen fragte Sie mich:
"Entschuldigung? Hast du waehrend deiner Reisen einen Anstieg der Aktivitaeten oder ein sonderbares Verhalten der Stämme bemerkt? Wir haben in letzter Zeit viele ominoese Geruechte gehoert... Ohh, du bist mit einem Teleportationspakt gereist? Dann vergiss meine Frage."

Leider hoerte Sie mir nicht zu was ich zu sagen hatte - obwohl ich ja wie selbst ein Blinder hätte hören können mit dem Mek unterwegs war.

Last edited by Biggy (7 years ago)

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B'Auber Birguel (Biggy)

#49 [de] 

Heute traf ich in Yrkanis nahe dem Stall einen Zorai namens Tuo Cha-Li (!), der folgendes sagte:

"Heute ist etwas seltsames passiert. Ich ging in den Waeldern spazieren, als ein Yubo zu mir gelaufen kam und anfingt an mir zu schnueffeln. Ich setzte mich hin und versuchte mich ihm mit einem kleinen Blatt, das ich einem Reisenden abgekauft hatte, anzunaehern. Jetzt wird es seltsam... er schnueffelte an dem Blatt, stoss einen grellen Laut aus und ran in den Wald zurück."

Näheres zu dem "Reisenden" konnte er leider nicht mitteilen...

#50 [de] 

In Jen Lai konnte ich beim abendlichen Rundgang einen Matis-Handwerker-Meister entdecken. Er berichtete mir: "Vor dem Zelt der Heiler sah ich gestern Nachmittag eine lange Hominschlange. Es war ein schauriger Anblick.".

Ich habe bereits unsere Verwaltung angeschrieben, die dem Dynastiekreis untersteht, um die Aufzeichnungen über Bestattungen in letzter Zeit zu überprüfen und auch die Heiler der Städte bezüglich einer möglichen "Seuche" zu befragen; eventuell sogar Tao Sian, die bekannte Leibheilerin unseres verehrten dynastischen Herrschers Mabreka Cho.

Man wird sehen, ob sich die Gerüchte bestätigen lassen, daß sich unerklärliche Erkrankungen bzw. Todesfälle mehren. Fraglich ist auch, ob die Behauptungen der Wahrheit entsprechen, daß Krankheiten von Reisenden, die mit Hustenanfällen begannen, binnen weniger Stunden zum Tod geführt haben. Leider mahlen die Mühlen unserer Verwaltung erfahrungsgemäß langsam; es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis die Fakten erhoben und ausgewertet sind. Vielleicht sogar erheblich länger als üblich, da im Moment viele namhafte Gelehrte mit der vorsichtigen Analyse der Goo-Proben befaßt sind...

Zusätzlich habe ich vor dem Akenak vorgesprochen und gebeten, in den Wüstenstädten nach Kranken oder gar Verstorbenen zu fragen, die sich zuvor in den verdorrenden Landen aufhielten. Das mag nicht so leicht herauszufinden sein, ich kann nur das Beste hoffen. Die Regierung des Königreichs habe ich schriftlich um dasselbe ersucht; und für Neu Trykoth werde ich die nächste Sitzung des Hohen Rates abwarten, um dort persönlich meine Aufwartung zu machen.

Der Bericht des Trykers in Min Cho über einen Stamm, der angeblich Tiere mit goo-infizierten Pflanzen gefüttert haben soll, hat mich nachdenklich gemacht. Zwar habe ich selbst bei meinem Kontrollgang zu den Stämmen des Dschungels nichts Ungewöhnliches sehen oder erfahren können, aber ich halte es für durchaus möglich, daß die Goo-Infektion sich zuerst über Pflanzen zu Pflanzenfressern und schließlich zu Fleischfressern, also auch Kitins, ausgebreitet haben könnte.

Immerhin sind als erstes lediglich goo-verseuchte Cratchas am Rande des Goo zu entdecken gewesen, und auch heute konnte ich wieder die Sichtung einiger violett verfärbter Psykoplas verzeichnen. Allerdings habe ich noch niemals Pflanzenfresser gesehen, die wehrhafte Pflanzen wie Cratchas, Slavenis oder Psykoplas anzuknabbern versuchten...

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#51 [de] 

Eure Überlegungen, Zhoi, decken sich erfreulicherweise mit meinen: Es scheint einleuchtend, dass zunächst Pflanzen vom Goo befallen werden. Dass wir Homins die intelligenten Pflanzen, die uns auf Sicht angreifen, eher wahrnehmen als goo-verseuchte Grashalme, muss nicht bedeuten, dass die unintelligente Flora in den Goo-Gebieten nicht infiziert ist.

Bezüglich des weiteren Infektionsweges scheint es mir noch Forschungsbedarf zu geben. Breitet sich die Goo-Seuche tatsächlich über die Nahrung aus (von Pflanzen über Pflanzenfresser zu Fleischfressern), oder über Sporen betroffener Pflanzen, die das Goo aus dem Boden aufnehmen, über die Atemwege der Tiere und Homins? Der Husten, der in zahlreichen Berichten vorkommt, scheint mir darauf hinzudeuten, dass letzteres zumindest möglich ist. Es wäre hilfreich, wenn wir nicht nur aus zweiter Hand von hustenden Homins hörten, sondern einige von ihnen befragen könnten: Durch welche Gebiete sind sie gereist? Wie lange verweilten sie dort? Was haben sie gegessen/getrunken?

Bei den Berichten über Stämme, die Tiere mit Goo-Futter füttern, und Yubos, die quiekend vor mysteriösen Blättern davonlaufen, könnte die Idee entstehen, dass die Tiere nicht freiwillig vom Goo infizierte Pflanzen fressen. Vielleicht sollten sicherheitshalber die Homins, die die infizierten Pflanzen "ernten", diese aus sicherer Entfernung mit Magie oder Fernkampf bekämpfen und insbesondere bei Psykoplas die Sporenwolken, die diese bei ihrem Ableben ausstoßen, meiden.

#52 [de] 

Goo-hältige Sporen und Pollen! Eine höchst plausible und sehr intelligente Theorie, Herr Keldreth!

Was für Gefahren durch solche Feinkörper noch in Zukunft einhergehen würden, wage ich mir gar nicht auzudenken. Man sollte sicherheitshalber auf jeden Fall diese Möglichkeit in Betracht ziehen, so unerfreulich sie auch ist. Daher schließe auch ich mich der dringenden Empfehlung an, sich dem Goo-Rand bitte nur mit großer Vorsicht zu nähern und am besten einen Helm oder Atemschutz aus Stoff zu tragen.

Danke übrigens nochmals an die Kämpfer, daß sie trotz der damit verbundenen Gefahren den goo-erkrankten Kreaturen immer noch regelmäßig einen schnellen Gnadentod gewähren, anstatt die armen Tiere von selbst elend und sicherlich unter Qualen am Goo zugrundegehen zu lassen!

Hm, ob wirklich noch weitere Bodenpflanzen infiziert wurden, ohne daß diese die charakteristische violette Farbe annehmen, die eine Goo-Infektion schon auf Entfernung anzeigt? Ich denke, daß diese These genauso wie die des Goo-Befalls von Sporen und Pollen bestimmt in absehbarer Zeit durch die Analyse der Proben in Zora widerlegt oder bestätigt wird. Zweifellos werden im Zuge dessen ja auch Magen- und Lungeninhalte der erlegten Tiere untersucht.

Ich danke Fräulein Nuzanshi Ri-Jian für die Anregung, beim Kami-Tempel nachzufragen - tatsächlich habe ich dort schon öfter vorbeigeschaut. Mit den Priestern habe ich nur leider kein besonders gutes Verhältnis; sie drängen mich als Antwort auf meine Fragen lediglich, endlich dem Fraktionsglauben beizutreten. Die Kami wiederum verstummen beim Thema Goo wohl aus anderen Gründen; sie erschaudern, wenn man das Wort nur erwähnt. Ich bezweifle daher ernsthaft, daß die Kami Genaueres über ihren Feind, das Goo, wissen; außer daß es krank macht und tötet...

Last edited by Zhoi (7 years ago)

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#53 [de] 

Da bleibt nur noch die offene Frage: wie können wir Genaueres erfahren, wenn viele Homins oft nur Andeutungen von Gerüchten ohne nähere Erläuterungen herumerzählen? Mir wurde letztens von Leuten in hohen Positionen geraten, mich zu diesem Zweck am besten einfach weiter umzuhören und noch länger Gerüchte zu sammeln. Es wird wohl vermutet, daß sich durch all die erzählten Bruchstücke irgendwann mit der Zeit ein vollständiges Bild ergeben wird?

Ich überlege, ob es wohl möglich wäre, erneut eine weitere Expedition anzusetzen - diesmal zu einigen Homins, die ja offenbar noch genauere Informationen besitzen müssen, um diese von ihnen zu erfragen oder eventuell zu erhandeln? Interessant wären nähere Angaben zu dem "Reisenden", der ominöse Blätter verkaufte, zu den angeblich am Husten Verstorbenen, sowie zu den "Namen" im Zusammenhang mit Durchreisenden, die in Jen Lai erwähnt werden. Vielleicht auch zu den Verdächtigen mit den "leuchtenden Taschen" - zumindest müßte man doch herausbekommen können, von welcher Rasse sie waren und vielleicht auch, wieviele unterwegs waren...

Eine Frage noch an die geehrten Interessierten: ist vielleicht noch jemandem außer mir die Anwesenheit von einem in feines Weiß gekleideten Zorai-Pärchen in den Städten aufgefallen, die derzeit am Eingang von Zora gemeinsam umhergehen? Ich bin nicht sicher, ob es sich vielleicht dabei um Reisende handeln könnte. Ich kenne sie jedenfalls noch nicht als Stadtbewohner, und sie weigerten sich verdächtigerweise, mit mir ein Wort zu wechseln. Aber vielleicht bin ich allzu mißtrauisch, und es handelt sich lediglich um schüchterne neu Hinzugezogene...

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#54 [de] 

Nuzanshi und Ich haben in Thesos eine Trykerin namens
Be'Leppy Wicher (!) entdeckt.

Sie sagte folgenes:

"Ich habe gehört, das man die selbe Art von Goo Waffe
kaufen kann mit der Still Wyler getötet wurde!"


Dies wollte ich nur Berichten.

Zur Info: Still Wyler war der große Gouverneur der Tryker,
der bei Unterzeichnung des Vertrages der 4 Völker mit einer
Goo-Munitionswaffe ermordet wurde. Verantwortlich für den
Mord an Still Wyler war der Marodeur Muang Hoi Gi.

Edited 6 times | Last edited by Amalia (7 years ago)

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Amalia Morales

** Echte Homins können Ihre Hominas BESCHÜTZEN **






#55 [de] 

Hm...
Jetzt wo du es erwähnst, kann ich mich wieder an diese seltsame Ratssitzung erinnern, bei welcher ein Zorai erschien und lautstark den Verkauf von Goomunition anpries. Trotz unserer empörten Aufforderung, diesen Frevel sein zu lassen, wollte er damit nicht aufhören (nicht einmal von unseren ehrwürdigen Taliaren ließ er sich zur Besinnung bringen!) und wir mussten die Stadtwachen einschalten, die ihn ins Gefängnis warfen, damit er über sein Tun nachdenken könne.
Felagund schüttelt nachdenklich den Kopf, als ihm die Geschehnisse von damals in seinen Gedanken herumspuken.

#56 [de] 

Zhoi, der Gedanke war, dass die Kami vom Tempel vielleicht mehr zur genauen Lokalisation der Seuche sagen könnten - und falls von Hominhand verursacht, wäre es ihnen vielleicht möglich zu sagen, von welchem Stamm z. B. die Verseuchung ausging. Eben aufgrund der Tatsache, dass das Goo die Verbindung der Kami zu allen Lebewesen stört. Die Kami könnten vielleicht gezielter als Homins nach "Goo-Löchern" in den Sapstrahlungs-Verbindungsmustern aller Lebewesen suchen.


Noch was anderes: Sollten tatsächlich die Marodeure hier wieder ihre Spielchen treiben - vor 4 Monaten erschien in den Bibliotheken der Hauptstädte eine kleine Zusammenfassung zur bisherigen Geschichte der Homins und der Marodeure in den Neuen Ländern "Von jenseits der Grenzen"

Last edited by Nuzhanshi (leanon) (7 years ago)

#57 [de] 

Apropos Goomunition: Ich hab vor einiger Zeit im Auftrag des Weissen in Zorai ein Fall von Bedrohung der Natur im "Jungfräulichen Wäldchen" untersucht und gelöst. Letztendlich hat die "Gemeinschaft des Ewigen Baumes" im "Hafen der Reinheit" den Stamm "Schwarzer Zirkel" im "Wäldchen von Umbra" dazu gezwungen seine Umtriebe im "Jungfräulichen Wäldchen" einzustellen. Es ist bekannt, dass der "Schwarze Zirkel" mit Goo experimentiert, ja sogar Goomunition herstellt und vertreibt (der Tryker-Gouverneur Still Wyler wurde damit getötet). Ich frage mich nun, ob ein Zusammenhang bestehen kann zwischen den Umtrieben des "Schwarzen Kreises" im "Jungfräulichen Wäldchen" und den aktuellen Ereignissen.

#58 [de] 

Wir koennten uns alle in der Hauptstadt zu einer bestimmten Zeit verabreden und dann in Gruppen aufteilen und einmal den gesamten Dschungel systematisch durchkaemmen. Ich weiss, dass ist eine wahre Mammutaufgabe. Aber so koennten wir einen allumfassenden Ueberblick ueber die jetzige Gesamtsituation erlangen.

Dabei koennte von den Teams gezielt Ausschau gehalten werden nach:
- erkrankten Pflanzen und Tieren
- Veraenderungen in der Landschaft
- erkrankten Homins
- anderen Reisenden, die etwas zu berichten haben

Waehrend der Aktion koennte man ueber eigens dafuer bereitgestelle Izambriefe miteinander kommunizieren und die Aktion weiter koordinieren.

Dafuer brauchte man vermutlich 1-2 Teams pro Region, mit jeweils 3-5 Leuten. Evtl mehr wenn das ganze nicht laenger als 2 Stunden dauern soll. Das muessten wir doch zusammenbekommen.

Will dass jemand von den Kreisen als Anregung aufnehmen und kurz- bis mittelfristig organisieren?

#59 [de] 

Keine schlechte Idee, Herr Irfidel - wenn nur leider die unverlässige Gerüchteküche nicht stetig an Details zunehmen würde und sich auch über ganz Atys erstrecken würde statt nur auf den Dschungel. Würden wir heute ein solches Durchkämmen des Dschungels und danach sogar auch aller anderen Länder veranstalten, könnten schon morgen weitere Individuen mit noch wertvolleren und genaueren Informationen auftauchen, die dann erst recht wieder extra aufgespürt werden müßten...

Für das Überwachen der in Schüben erkrankenden Tiere und Pflanzen an den Goo-Rändern gilt leider ähnliches; Momentaufnahmen ergeben kein einheitliches Bild. Selbst all die bisher gesammelten zusammengenommen und ausgewerteten Aufzeichnungen verschiedenster Homins ermöglichen zur Zeit noch nicht einmal zuverlässige Voraussagen.

Irgendwelche Veränderungen in der Landschaft konnten bisher - zum Glück? - noch nicht festgestellt werden. Ob eine gemeinsame Aktion mehrerer plötzlich doch so etwas entdecken könnte, wage ich sehr zu bezweifeln.

Zwar waren bislang noch keine eindeutig durch Goo erkrankten Homins identifizierbar; aber die Idee, nach solchen Ausschau zu halten - gleichzeitig mit einem eingehenderen Befragen der bisherigen Gerüchte-Erzählenden - scheint mir noch am ehesten erfolgsversprechend.

Was zum Glück aber nicht den gesamten Dschungel abdecken müßte, sondern sich auf die Städte und von dort aus auf "verdächtige" Punkte konzentrieren könnte. Allerdings hätte das nur Aussicht auf Erfolg, wenn wir dafür einen vorangekündigten und mit den höheren Kreisen der Regierung abgesprochenen Untersuchungsgang veranstalten, damit die betreffenden Homins überhaupt ansprechbereit wären. Anders ginge es gar nicht.

Eine organisierte Nachforschungsreise kann leider von unserer Regierung wiederum keinesfalls kurz- oder mittelfristig angesetzt werden. Viel mehr Funde als das, was hier schon an Sichtungen zusammengetragen wurde, wären bei einer sehr baldigen Exkursion doch auch gar nicht zu erwarten.

Dazu kommt, daß für die kommenden Tagen bis Wochen festliche Ereignisse zum Segensfest Atysmas vorbereitet werden, die bestimmt nicht wenig Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden. Wir werden wohl mit einer Befragungs-Reise bis nach dem Thermis des 2. Zyklus 2560 (OOC: Neujahr) abwarten müssen.

Bis dahin möchte ich bitten, die bewährte Sammlung von Informationen und Gerüchten durch einzelne Homins fortzusetzen.

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#60 [de] 

Danke für die Genauerung, Fräulein Nuzanshi Ri-Jian. Ich fürchte nur leider, daß die Kami dazu entweder nicht in der Lage sind (wir Homins wissen ja überhaupt nicht, in welcher Form die Kami Sap oder Lebewesen spüren/wahrnehmen), oder ob es ihnen vielleicht ernsthaften Schaden zufügen würde, wenn sie so etwas "aufspüren" möchten. Womöglich entstehen durch Goo keineswegs nur "blinde Flecken" in ihrer Sapwahrnehmung, sondern viel Schlimmeres, vielleicht Wunden oder andere Schädigungen?

Das mag der Grund sein, warum sich die Kami noch nicht zur momentanen Goo-Bedrohung geäußert haben, obwohl sie mit absoluter Sicherheit von unseren Gelehrten und höheren Kreisen diesbezüglich kontaktiert wurden, woran gar kein Zweifel besteht.

Zudem wissen wir doch alle sehr gut, daß es einige bekannte Stämme und auch Individen wie Pei-Ruz gibt, die sich schon lange mit dem Goo befassen; und zwar vermutlich ständig. Es würde wenig Sinn machen, diese ohnehin üblichen Verdächtigen unter möglicherweise hohem Risiko "aufzuspüren", nur um dann festzustellen, daß man dadurch keineswegs eruieren kann, von welchem Stamm die derzeitige Verseuchungs-Art ausging. Falls das überhaupt der Fall ist - wer weiß schon, ob denn wirklich irgendwelche Stämme bei den momentanen Goo-Problemen und / oder den möglichen Homin-Erkrankungen ihre Hände mit im Spiel haben?

Wir vermuten überdies, daß Stämme wie die Erleuchteten des Goo auch auf weiten Reisen ständig ihre Goo-Drogen bei sich tragen. Auch könnten Mitglieder anderer Stämme sehr wohl von der Goo-Quelle in ihrem Stammeslager verseucht sein und zusätzlich immer wieder Proben von Goo-Experimenten über die verdorrenden Lande verschleppen, um mit ihnen Handel zu treiben. So könnten also von all diesen Stämmen und vielleicht sogar von jedem einzelnen Homin, der jemals dem Goo zu nahe kommt, unzählige Spuren von Goo wie ein feines Netz über den ganzen Dschungel verteilt werden.

Ich möchte daran erinnern, daß die Kami schon einst leider nicht in der Lage waren, rechtzeitig die Kontakte von Muang Hoi-Gi und Nung Horongi zum Schwarzen Kreis zu "erspüren". Es wurde nicht bemerkt, was diese Individuen trieben und daß Goo-Munition von dort bis ins Seenland geschafft wurde... Die Kami sind sicherlich sehr mächtig auf ihre Weise; aber ich bezweifle doch sehr, daß sie ALLmächtig sind.

Möglicherweise könnte der Karavan sogar in Fragen hilfreicher sein, die das Goo betreffen, das ja gewissermaßen eine - bekannte - Schwachstelle der Kami darstellt. Ich weiß, daß die höheren Kreise meiner Regierung bestimmt nicht erfreut über diese meine Aussage sein werden; aber ich möchte zu bedenken geben, daß ich bei solchen Überlegungen lediglich das Beste für die Kami und die Zorai im Sinne habe.

Über Ma-Duk wage ich weder in Hinsicht auf Allmacht noch im Bezug auf die Goo-Verseuchung etwas zu sagen, ebensowenig wie über Jena; denn diese Wesenheiten stehen außerhalb der Möglichkeiten meiner Beurteilung, das möchte ich mir gar nicht erst anmaßen.

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