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Ein Augenblick - ROLEPLAY - Ryzom Community ForumHomeGuest

ROLEPLAY


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#16 [de] 

January 31st, 2008, 10:39 PM


Etwas enttäuscht schaut Elizabeth in den Sonnenuntergang über Zora. Er war nicht drauf eingegangen.


Die Sonne geht unter! ~ Ja, aber morgen wieder auf ~ Versprochen? ~ Ja. ~ Versprechen darf man nicht brechen.


Dann jedoch nahm das Gespräch eine überraschende Wendung ...


~~~~~~~~~~~~~~


#17 [de] 

January 31st, 2008, 10:50 PM


Jetzt war es also soweit. Eine offizielle Bekanntmachung. Elizabeth schluckte und überflog die wenigen Zeilen in ihrer Hand.

Wir stehen dazu was wir tun. So sei es!

Mit einem Lächeln auf den Lippen und erhobendem Kopf heftet sie die Bekanntmachung ans Atysche Neuigkeitenbrett.


Hiermit geben wir den Beginn unserer Verlobungszeit bekannt.

Wir werden zu gegebener Zeit auf unserem blühenden und schönen Atys ein gegenseitiges Versprechen abgeben.

Irgendwann, weil an jedem neuen Tag über Atys eine neue Sonne aufgehen wird. Das haben wir uns jetzt versprochen.

Weyeoun und Elizabeth

PS: Lydix gibt einen aus.



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#18 [de] 

February 5th, 2008, 11:02 PM



Elizabeth sitzt lächelnd auf einem Fell mitten im Schnee und notiert sich schnell eine Geschichte, die sie für Zarah, die kleine Trykerin, die ihr zur Hand geht und die sie wie eine kleine Schwester ins Herz geschlossen hat, erfunden hat:





Die Geschichte vom großen Zorai, der dafür sorgte, dass die Sonne jeden Tag weiter aufgeht.



Es war einmal eine kleine Welt in den Tiefen des Universums. Und in den Tiefen dieser Welt wütete ein Drache.

Ein richtiger Drache! Mit Feuer! Aus irgendeinem Grund war dieser aus seinem tiefen Schlaf aufgewacht und war darüber so wütend, dass er mitten in der kleinen Welt tobte und sprang und wütete.

Die armen Homins auf der kleinen Welt wurden dadurch ganz schön durchgeschüttelt.

Auf der Welt gab es auch einen großen Zorai. Der war blau. Wie alle Zorais. Niemand kannte sein Gesicht. Weil er immer einen Helm trug. Warum? Keine Ahnung!

Auf jeden Fall guckte sich dieser das ganze eine Weile mit an. Das Rütteln und Beben. Bis der Tag kam, als sein Mädchen ganz verzweifelt war und dachte die Welt geht unter.

Da hatte er genug. Und ohne einen Ton zu sagen, suchte er den Drachen auf. Der war mittlerweile so am Toben, dass sogar die Sonne ein wenig aus der Fassung geriet. Aber der große Zorai hatte keine Angst. Oder zumindest sah man das nicht, weil er einen Helm aufhatte.

Und wißt Ihr was er dann gemacht hat? Nein? Er ist dem Drachen auf den Schwanz getreten, bis der vor Schmerz jaulte. Einfach auf den Schwanz. Bis der Drache bettelte, dass der große Zorai da wieder runtersteigen sollte.

Aber der packte in aller Seelenruhe seine große Keule aus und ließ die auch noch mit aller Wucht auf den Drachenschwanz fallen.

Und wißt Ihr was der Drache da gemacht hat? Nein? Er fing an zu heulen und versprach dem großen Zorai alles zu tun, was er wollte, wenn er nur wieder von seinem Schwanz runterginge. Denn Ihr müßt wissen: Drachenschwänze sind ziemlich empfindlich.

Und der große Zorai sagte ihm, dass er hoch zur Sonne fliegen muß und sie wieder gerade rücken soll.

Genau das tat der Drache dann auch und war danach so müde, dass er wieder einschlief. Und die ganzen Homins wußten gar nicht, wie ihnen geschieht, alles war plötzlich wieder in Ordnung und die Sonne ging wieder jeden Tag wie gewohnt über ihren Köpfen auf.

Und was ist die Moral von der Geschichte? Bewegung macht müde!


#19 [de] 

February 12th, 2008, 11:08 PM



Schweissgebadet erwacht Elizabeth und sieht sich hektisch um. Doch sie kann nichts sehen. Um sie herum ist nichts außer undurchdringliche Schwärze.

Sie spürt Gras und etwas Schnee unter sich. Sie erinnert sich, dass sie zuletzt in Zora stand. Am Porter direkt neben dem großen Tor am Stall. Ein Gedanke durchfährt sie und langsam tastet sie sich im Dunklen vor bis ihre Hand auf etwas stößt.

Holzgeflecht. Ein vertrauter Geruch. Sie kriecht langsam näher und flüstert: "Wey?" Etwas berührt sie im Dunkeln und sie zuckt zusammen. "Pscht." Ein Arm legt sich um sie und zieht sie näher. "Wey?" "Ja." Erleichtert atmet sie aus und läßt sich noch näher ziehen. "Was ist passiert?" Ihre Stimme ist kaum hörbar. "Weiß nicht." Elizabeth hört angestrengt in sich hinein. Doch sie hört nur Herzschlag, ihren eigenen und seinen neben sich. Langsam macht sie das Geräusch wieder schläfrig. "Schlaf weita!" und kaum hörbar fügt er hinzu: "Versprechen darf man nicht brechen. Alles wird gut." Elizabeth murmelt lächelnd: "Die Sonne ... morgen." bevor sie wieder einschläft.

#20 [de] 

February 16th, 2008, 01:24 PM



Elizabeth träumt ..


... noch liegt Schnee im schönen Yrkanis.
Aber schon wärmt die Sonne ihr Gesicht und verspricht ihr, dass es bald Frühling werden wird.

Mit einem Lächeln im Gesicht spaziert sie von ihrer Wohnung aus in Richtung des Halle der Elantar und grüßt die Homins, die ihr unterwegs begegnen.

Direkt an ihrer Wohnung läuft ihr Slashor über den Weg. Sie mag den großen unfreundlichen Zorai nicht sehr und macht einen kleinen Bogen um ihn. Aber er gehört halt hier hin. Und dort kommt Thoranue angelaufen. Elizabeth winkt ihr zu. Abelio, Zeron und Sathonys stehen vor ihrer Gildenhalle, anscheinend versammeln sie sich gerade zum jagen, denn Sathonys und Abelio tragen schwere Rüstung. Eliza grüßt freundlich und wünscht ihnen kurz eine gute Jagd.

Vor der Halle der Elantar steht Jasurro. Er scheint wieder mit den Gedanken woanders zu sein. Elizabeth grinst und überlegt, dass sie ihm eigentlich mal einen Streich spielen müßte. Aber dazu mag sie den verträumten Elantar zu gerne. Sie macht einen kurzen Abstecher in die Halle und schaut nach dem Rechten. >Könnte mal wieder etwas Staub gewischt werden.< denkt sie bei sich >Aber heute nicht. Morgen.<

Fröhlich stürmt sie wieder aus der Halle, versetzt Jasurro noch einen Stubbser und läuft in Richtung Karavanporter, wo ihr Salazar und Fylon über den Weg laufen. Erfreut umarmt Elizabeth beide und plaudert ein wenig mit ihnen. Salazar erzählt ihr, dass Thy im Moment allein auf der Jagd nach den Kitins von Atys ist und Fyl zieht sie unentwegt mit ihrer Verlobung auf. Lachend läßt sie Fyls milden Spott über sich ergehen, ihr entgeht aber auch nicht die leichte Besorgnis in Sal´s und Fylons Augen.

Als Fyl jedoch anfängt ihr in Zora gute Unterkünfte in diversen Gasthäusern zu empfehlen und Sal ihn zu stoppen versucht, überzieht eine leichte Röte ihr Gesicht, da ihr langsam dämmert, worauf Fyl hinaus will. Hastig lenkt sie das Gespräch in andere Bahnen.

Ein wenig später läuft sie weiter zum Hügel der Elantar. Der Fürst sitzt dort oben und wie immer sieht er aus, als ob er über wichtige Dinge nachdenkt. Respektvoll begrüßt sie ihn und stellt sich dann neben ihn, um den Stall zu beobachten.

Sie hält sich die Hand über die Augen, da die noch tief stehende Sonne sie blendet und winkt dann Walkris und Leosan zu. Chloe läuft auch vorbei und grüßt Eliza. Außerdem sitzen dort noch ein paar Söldner herum. Eliza grüßt alle und verfällt dann ins Träumen ... wie wird wohl der nächste Frühling werden?

.... Elizabeth träumt.



#21 [de] 

February 19th, 2008, 12:22 AM


Es flüstert leise durch Träume und Dunkelheit: Haltet nicht die Luft an.



Es lebt!


____

#22 [de] 

July 10th, 2008, 04:27 PM



Elizabeth fuhr hoch.

Endlos lange sass sie aufrecht im Dunkeln und versuchte sich zu orientieren. Irgendetwas hatte sie geweckt. Sie lauschte. Sie fror. Sie konnte nichts sehen. Sie wußte nicht, wo sie war.


Der Boden, auf dem sie saß und von dem eine eisige Kälte ausging, bewegte sich plötzlich. Verängstigt sprang sie auf die Füße und versuchte sich zu erinnern. Während sie versuchte, durch die Dunkelheit zu sehen, glimmte plötzlich in weiter Ferne ein Licht am Horizont.

"Die Sonne ..." flüsterte sie. "Die Sonne!" brach es lauter aus ihr heraus. "Die Sonne! Sie geht wieder auf!"


#23 [de] 

August 8th, 2008, 07:34 AM


Unsicher und ein wenig tolpatschig. Das waren die richtigen Worte. Seit ein paar Tagen nun schien die Sonne wieder. Eliza spürte aber, dass die Wärme noch nicht ausreichte, um jegliche Kälte der langen Dunkelheit aus ihrem Körper und vor allem aus ihrem Geist zu vertreiben.

Homins, die sie einst kannte, ihre Gesichter waren ... sie waren wie eine blasse Erinnerung. Es regte sich nichts in ihr, wenn sie ihnen begegnete. Vielleicht musste erst Frühling werden?

Mit stockenden Bewegungen lief sie durch Yrkanis, den Kopf voller Gedanken, das Herz noch nicht wiedergefunden.


#24 [de] 

August 15th, 2008, 07:31 AM



Elizabeth roch Angst, kalte nackte Angst. Aber es war nicht ihre. Langsam schlich sie, kaum wahrnehmbar für ihre Feinde voran. "Da vorne. Da vorne. Schön langsam. Dreh Dich nicht um. Ja. So ist es gut." die Worte schlichen sich von alleine in ihren Kopf. Sie betrachtete mit zufriedenem Lächeln die Dolche in ihren Händen. Dann steckte sie sie mit einem kaum hörbaren Lachen weg und zog sich die Magieverstärker über. Ihre Augen durchbohrten die Dunkelheit, erfassten das Ziel und sie schickte die erste Schockwelle zum Feind. Dieser gefangen in ihrem Zauber, zuckte zusammen und seine Lebensenergie sank rapide, das konnte sie deutlich spüren. Ein seltsamer Laut der Befriedigung kam aus ihrem Mund, der Gegner suchte sie und konnte sie nicht finden. Sie schickte einen kleinen Angstzauber zu ihm und weidete sich an seiner Panik. Und noch eine Schockwelle raste auf ihn zu. Schon war es vorbei. Elizabeths Augen funkelten vergnügt im Dunkeln. So einfach. Aber fast ein wenig unbefriedigend gegen das lautlose Töten mit Dolchen. Sie roch Blut ...






Eliza fuhr schweissgebadet hoch. Alles war ruhig in ihrer Wohnung. Was war das für ein Traum? Was war das nur für ein Traum? Sie zitterte. Das war doch nicht sie. Rasch machte sie Licht. Warum träumte sie so etwas. Was konnte sie nur tun. Hatte der lange Schlaf sie unmerklich verändert? Das konnte doch nicht sein. Heftig schüttelte sie den Kopf. Sie wollte mit aller Kraft für die Ideale der Elantar, für ihre Ideale einstehen. Aber warum diese Träume? Warum nur? Langsam zog sie sich an und verließ ihre Wohnung. Still lief sie durch Yrkanis. Es war Frühling. Es war wieder Frühling. Sie zog den Duft der blühenden Bäume ein und fühlte das feuchte frische Gras unter ihren Füssen. Gedankenverloren kniete sie nieder und streichelte einen kleinen Yubo, der sich im Schatten eines Hauses zum Schlafen hingelegt hatte. Sie lief zur Gildenhalle, mit den Fingerspitzen streichelte sie zärtlich die Rinde des Baumes, in welchem diese sich befand. Sie musste Rat suchen, für sich selbst und zum Wohle für das Haus.


#25 [de] 

September 5th, 2008, 01:15 PM



... ein Augenblick. Nur ein Augenblick.

Eliza schaute in das klare Wasser einer kleinen Pfütze. Sie schaute sich selbst in die Augen. Nichts.

Sie stand neben der Pfütze mitten in Yrkanis. Homins liefen an ihr vorbei. Sie nahm nichts wahr. Die Sonne auf ihrer Haut fühlte sich kalt an.

Noch ein Augenblick.

Sie sah in der Pfütze ihr Gesicht. Fremd. Müde. Ohne Ausdruck. Nichts.

Als ob der Stillstand etwas in ihr zerbrochen hätte. Sie beschloss in die Vergangenheit zu reisen ...


#26 [de] 

September 11th, 2008, 12:48 PM


Elizabeth steht mitten unter Homins. Es ist das erste Mal, dass die Argo Navis den Handel der Rising Phönix betreuen. Gerade hat sie noch ein paar kurze Sätze mit Nuvad gewechselt.

Einen Augenblick später verschwimmt die Umgebung um sie herum und sie nimmt nichts mehr wahr. Es ist als ob sie fallen würde.

Plötzlich riecht sie Feuer. Ihre Umgebung wird wieder klar. Sie erkennt den Markt von Pyr. Flirrende Hitze über dem staubbedeckten Boden. Die Wärme breitet sich auf ihrer Haut aus.

"Nabend Miss." Sie zuckt zusammen und dreht sich ungläubig um. An der Ecke des Marktes steht ein hochgewachsener Homin in einer schweren Rüstung nach Fyrosart. Ihr Herz fängt wild an zu schlagen.

Plötzlich verschwindet das Bild von Pyr um sie herum und sie steht wieder mitten unter durcheinander redenden Homins in Yrkanis. Entsetzt holt sie tief Luft und versucht die Beherrschung wieder zu erlangen. Die Kälte ist von ihr gewichen und ihr ist siedendheiss ...


#27 [de] 

September 12th, 2008, 09:20 AM


"Marchesa. Marchesa Del'Amàr!" ... erstaunt sieht sich Eliza um und wartet auf den Matis, der auf sie zuläuft. "Gute Nachrichten Marchesa ..." der Bote holt Luft "Westwald wurde erfolreich verteidigt, der Angriff in Tryker war ebenfalls erfolgreich. Wir können es dort noch schaffen."

Elizabeth`s Gesicht erhellt sich, gleichzeitig bedauert sie, dass sie nicht dabei sein konnte. Gerne hätte sie die Karavanier unterstützt, aber eine wichtige Reise hatte sie von den Kämpfen ferngehalten.

"Das soll ich Euch bringen Marchesa." Der Bote überreicht ihr einen Brief des Fürsten und eine Teleporterticket der Kamis. "Das wurde gefunden auf Westwald. Der Fürst wollte, dass Ihr es verwahrt."

Als ihre Hände das Ticket berühren, zuckt sie zusammen und das Gesicht des Boten vor ihr verschwindet.

Laute Stimmen. Es riecht nach Wein und Fyrosbier. Die Bar von Pyr. Anstelle des Boten steht er vor ihr, die dunklen langen Haare wie immer zum Zopf gebunden, eine Strähne fällt ihm in die Stirn. Sein Gesicht ist ihrem ganz nahe und er flüstert in ihr Ohr: "Entschuldigung Eliza."

Wie durch Nebel hört sie die besorgte Stimme: "Marchesa? Ist alles in Ordnung? Marchesa!" Ihr ist schwindelig, sie greift nach ihm und steht plötzlich wieder vor dem Boten, der sie erschrocken ansieht.

Elizabeth holt tief Luft, lächelt dann beruhigend und schickt ihn weg. Die Reise in die Vergangenheit. Das ist es also. Verwirrt schaut sie in die Ferne. Diese Reise wird gefährlich.



#28 [de] 

September 20th, 2008, 02:12 AM



Ein Bote übergab ihr eine Nachricht. Überrascht sah sie auf die Schrift. Sie kannte sie. Gespielt gleichgültig öffnete sie den Brief und bemühte sich, das leichte Zittern ihrer Finger zu übersehen.

Er verlangte ein Treffen. Im Turm von Thesos. Sie holte Luft und schloss die Augen. Als sie sie wieder öffnete, roch sie den würzigen Geruch von bearbeitetem Holz. Der Turm. Hastig wischte sie das Gefühl weg und strauchelte kurz, als sie in die Wirklichkeit zurückfiel.

Sie brach das Ticket und stand kurz darauf in Thesos. Eilig machte sie sich auf zum Turm. Schneller als erwartet lief sie ihm in die Arme. "Ich habe mit Euch zu sprechen, Ihr sollt Eurem Fürsten etwas ausrichten. In Anbetracht der Vergangenheit fiel meine Wahl auf Euch."

Er hatte die Rüstung für offizielle Anlässe an. Blau ... die Sonne schien auf ihren Kopf. Sie starrte in sein Gesicht und suchte nach Worten. Gegen seine Kühle kam sie nicht an. Ihr wurde kalt. Sie sah an ihm vorbei in die gleissende Sonne. Einen Augenblick war sie blind, dann stand sie plötzlich wieder im Turm. Er stand dicht vor ihr. "Blau ist eher Eure Farbe. Kein Zweifel in meinen Augen. Aber vielleicht solltet Ihr doch besser Rot tragen. Sonst stehlt Ihr noch der Braut die Show." Sein Lächeln. Flimmern in ihrem Kopf.

Sie sprach seinen Namen aus. Sein harter Befehlston unterbrach sie. "Lasst mich ausreden."


#29 [de] 

September 20th, 2008, 02:23 AM



Ginti. Sie kämpfte. Nicht mehr nur als Heilerin. Sie wehrte sich mit der ihr eigenen Magie. Das Feuer was sie mittlerweile so gut beherrschte, half ihr dabei. Feuer ... sie horchte in sich hinein. Dort klimmte nur noch ein kleiner Rest. Fast automatisch und ohne Gefühl kämpfte sie sich vorwärts.

Er lief auf sie zu, sie spürte schon sein Schwert an der Kehle, schnell hob sie sich in die Luft und sammelte die gesamte Kraft des Feuers in ihren Händen, bevor sie es auf ihn lenkte ... der Sprung in die Vergangenheit landete mit der Präzision eines Faustschlages in ihrer Magengrube.

"Irgendwie vertraue ich Euch ... bis zu einem gewissen Punkt. Soll ich einer Frau vertrauen, die mich töten würde, wenn ihr Fürst es ihr befiehlt?" "Die Freundschaft zwischen uns. Ich vertraue Euch, würde Euch mein Leben anvertrauen. Ich könnte Euch nicht töten" ... Ich könnte Euch nicht töten. ... nicht töten ... töten.

Eliza spürte wie das Feuer ihre Hände verließ und auf ihn prallte, ihn mit der gesamten Kraft, die sie aufbringen konnte traf. Genauso wie er oft genug sein Schwert in ihren Körper gebohrt hatte.

#30 [de] 

September 23rd, 2008, 12:46 AM


Es war Nacht in Yrkanis. Eliza hatte die Bar in Pyr besucht. Collix war wieder aufgetaucht. Ein willkommender Anlass.

Gedankenversunken läuft sie in Richtung ihrer Wohnung. Ein Lächeln stiehl sich in ihr Gesicht. Sie bleibt an einer kleinen Wasserlache vom letzten Regen stehen. Das Mondlicht spiegelt sich im Wasser und macht es ihr möglich ihr Gesicht zu erkennen. Ein seltsamer Ausdruck liegt in ihren Augen. Ein leichtes Strahlen. Ihr Lächeln verstärkt sich und sie zeichnet mit der Fingerspitze ihr Gesicht nach. Ein Augenblick ... voll Leben ... Lebendigkeit ...

... die Reise in die Vergangenheit hatte sie in die Gegenwart geführt. Sie war wieder zuhause.
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