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Tagebuch eines Beobachters - ROLEPLAY - Ryzom Community ForumHomeGuest

ROLEPLAY


Tagebuch eines Beobachters

Tria, Pluvia 15, 4. AZ 2602
Viel ist passiert, aber nur wenig Nennenswertes. Lasabo gehört wohl zu den Urgesteinen in Atys. Man sieht sieht ihm schon seine Falten unter den markanten Augenlidern an. Er erzählte mir von großen Geschichten und Helden seiner Zeit und wie seine Gilde, die Kamigawas, eine Herausforderung nach der anderen gemeistert haben. Leider ist es genau wie heute der Schnee: diese Geschichten morgen schon wieder verblassen. Nur der Geist, die Seele von Atys, kann diese bewahren im Gedächtnis der Homins und der Geschichtsschreibung. Aus der Vergangenheit lernen und die Zukunft gestalten, sonst ist man verdammt die Vergangenheit zu wiederholen und die Zukunft wird die Vergangheit im neuen Gewand. Getroffen hab ich ihn häufig in Dyron und Zora. Er scheint sich wohl häufiger dort aufzuhalten.

Ornella ist eine sehr nette Trykerin. Auch wenn sie einen anderen Dialekt spricht, und wir uns manchmal mit Händen und Füßen verständigen müssen, hat sie doch mir sehr geholfen beim Ernten. Es brauch weniger Worte beim Ernten, denn die Arbeit steht im Vordergrund. Der erste Kontakt war aber dennoch etwas holprig. Ich bin am Buddeln gewesen und schwang meine Hacke. Plötzlich stand sie vor mir, hätte sie sogar beinahe getroffen, während sie mir zeigte, sie wolle mir helfen. "Nun gut", dacht ich mir, "Hilfe kann ich immer gebrauchen." Zu meinem Glück war sie schon geübt im Quellen stabilisieren und es bedurfte keiner weiteren Erklärung. Sie bekam schnell Erfahrung und wich mir tatkräftig nicht mehr von der Seite. Sie wunderte sich immer, wie schnell ich buddeln konnte, aber das kam ihr auch zugute.

Mal sehen ob das neue Geschäftsmodell greifen wird. Material gegen Dapper oder Sap-Kristalle. Reich werde ich damit nicht, aber zumindest kann ich anderen Homins eine Hilfe sein und ich bekomme eine kleine Entlohnung dafür. Die Zeit wird es zeigen. Man lernt dadurch auch neue Homins kennen, denen man so nicht begegnet.

Letztens hatte mir Ashgan auch wieder geschrieben. Er wollte in die Geheimnisse meiner Erntetechnik unterwiesen werden, da er niemanden mit dem Tempo jemals graben gesehen hat und niemand ihm etwas vergleichbares zeigen konnte. Gerne hab ich ihm gezeigt, wie er seine Technik mit meiner Methode aufwerten konnte. Aber Technik ist nicht alles. Es braucht auch das Gefühl, wann und wie man gräbt, im passenden Augenblick. Denn die beste Technik hilft nicht, wenn der Ernter sie nicht beherrscht.

Wand macht sich gut. Wir waren im Nichts trainieren und sie hat enorm an Erfahrung gewonnen, sodass sie nun auch das volle Potenzial ihrer Magieverstärker nutzen kann. Ich muss aber selbst zugeben, dass ich auch nicht mehr weit vom Elementar-Meister bin. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Gelegenheit zum Trainieren, damit ich den Meister auch schnell schaffe. In Heilungsmagie habe ich ebenfalls gute Fortschritte gemacht.

Soweit ich das sehe, herrscht Ruhe vor dem Sturm. Nur ein Fünkchen auf dem Kachine kann das Feuer des Kampfes zwischen den indoktrinieren Fraktionen wieder entfachen. Wenn die Kalamar Allianz gierig wird, werde ich mich gegen sie stellen, sodass das Gleichgewicht der Fraktionen auf Atys bestehen bleibt. Hoffen wir, dass es dazu nicht kommen muss.

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