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[Tryker] [DE] Unter Druck (Freitag, 31.05.13, 20:15 Uhr)

Die noch immer alkoholisierte Ba'Baban Burpsen gewöhnte sich recht rasch an "ihren Matis", wie sie sagte, und blieb auch außerhalb des Wassers an ihm hängen - beziehungsweise stützte sich auf ihn, während unsere Homingruppe vom Ursprung die Strände des Überflusses ansteuerte. Doch bereits beim Quellsee fing die offenbar gar nicht so trinkfeste wie trinkfreudige Trykerin zu wanken und stottern an: "Ohoh... Ich glaube... mir... wird... schlecht." Daraufhin fiel sie an Ort und Stelle steif wie ein Stock einfach um und landete dabei halb im Wasser. Bei genauerem Hinhören konnten wir sie schnarchen hören.

Das war nun aber ein ärgerliches Malheur! Es erwies sich als ausgesprochen schwierige Aufgabe, die Dame wieder aufzuwecken. Leider hatte niemand würzige Gewürzpflanzen bei sich, die in solchen Fällen ja Wunder wirken sollen, und das Riechenlassen an ihrer eigenen Schnapsflasche (mit deren Inhalt man sehr gut Gewebe konservieren hätte können) zeitigte auch keinen Erfolg. Nicht einmal der einsetzende Regen, Zwicken, Rütteln sowie Gebrüll von Herrn Irfidel störte den trykerischen Ohnmachts-Schlaf.

Nach einer Behandlung mit einem Erste-Hilfe-Kit und dem Riechenlassen an einer Blume murmelte Ba'Ban Burpsen zwar etwas, aber es könnte sich auch um einen Traumfetzen gehandelt haben: "Blüüüüümsche". Dennoch brachte das die Umstehenden auf die Idee, Blumen von der Floristin in Yrkanis, Stingas und Konzentrationsblumen gegen den Geruchssinn der Alkohol-Betäubten einzusetzen. Fräulein Lin Carthan stopfte Ba'Ban Burpsen ein Mystia-Bouquet in den Mund, und das half endlich - die Bewußtlose fing zunächst an, versonnen auf den Blumen herumzukauen und setzte sich schließlich auf.

Leider spuckte die Trykerin die Blumen sogleich wieder aus, und wollte auch Herrn Gazzis stimulierende Larven nicht annehmen. "Wollt Ihr mich vergiften?" schnaubte sie. Anschließend gähnte sie und behauptete, daß ihr das "Nickerchen" gut getan hätte - um danach sofort wieder zur Flasche zu greifen. Niemand war schnell genug, sie davon abzuhalten; aber sie kippte zum Glück nicht sogleich wieder um. Sie war sogar wieder fähig, weiterzulaufen; und so ging's recht rasch in die Strände des Überflusses.

Kaum sahen wir dort eine Gruppe Shalahs, wurde es rätselhaft. Die mittlerweile immer dubioser erscheinende Ba'Ban Burpsen ordnete an, Shalah-Fell zu sammeln - aber nicht von toten Tieren, denn Blut dürfe keinesfalls dran sein. Shalahs würden sich zuweilen an Palmen scheuern, erklärte die Trykerin; daher müßten sich hier oder dort an der rauhen Palmenrinde ganze Fellbüschel von Shalahs finden lassen. Unsere erste Aufgabe war also, die Palmen genauer zu begutachten und Shalah-Fellhaare von dort einzusammeln.

Tatsächlich gelang uns das nach und nach; Fräulein Tatiana, Herr Irfidel, Herr Gazzi, meine Wenigkeit und andere meldeten Erfolge der Suchaktion und brachten der Trykerin das gewünschte Wuschelzeug. Ich hatte ja schon den Verdacht, daß sie sich für einen erneuten Ohnmachtsanfall einen Polster handarbeiten wollte, doch das war ein Trugschluß. Als nächstes nämlich sollten wir Faser und Rinde sammeln, deren Geruch die Shalahs angeblich mögen - und aus Rinde läßt sich kein sonderlich weicher Polster fabrizieren...

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