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#16 [de] 

Stiaras Gedicht:

Um mich herum verweht die Zeit, Bereue nichts, bin stets gefeit. Ich nehme was ich kriegen kann, Kein Leben dauert ewig an. Leb meine Träume jeden Tag, Nehm keine Wünsche mit ins Grab. Bin was ich bin und bleib mir treu, Steh alles durch, zeig keine Scheu. So manche führen schnell Gericht, Doch blick ich in ihr Angesicht, So sehe ich nur Not und Neid. Euch sage ich, ihr tut mir leid. Belügt euch selbst ein Leben lang, Doch irgendwann ist jeder dran. Ihr seid so reich und doch so arm, Bald werdet ihr zur Hölle fahrn!

Sieh die Welt mit meinen Augen. Ich habe viel gesehn. Um mich zu verstehn, Muss man meine Wege gehn! Ein Leben voller Eitelkeit. Zur Freiheit bist du nicht bereit. Was bringt dir all die teure Pflicht Wenn täglich deine Welt zerbricht. Umklammert dich des Schnitters Hand, Hilft auch kein Gold, kein Hof, kein Land. Der Reichtum hat dich nicht befreit, Denn Taschen hat kein Totenkleid. Sieh die Welt mit meinen Augen, Versuche zu verstehn. Willst du meine Wege gehen, Musst du sie erst sehn.

Gazetos Gedicht:

"Dunkel ists, der Homin besser schnell um Hilfe bät, weil ein Jeder heute eine Maske trägt, In dieser sternenklaren Nacht, sind alle Leichen aufgewacht. Wenn nun Geister durch die Straßen ziehn; ja dann, dann ist Halloween."

Barukhs Gedicht:

"Wenn es kalt wird in Matis, und die Landschaft verschneit, weiß jeder auf Atys: das Segensfest ist nicht mehr weit"

Last edited by Zhoi (9 years ago)

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#17 [de] 

Kharishans Lied:

"Kincher kommen immer schnell, Kincher sehen viel zu weit. Kincher haben Beine, Kincher haben auch sehr viel Zeit. Kincher sind so verletzlich, Kincher sind auf Atys einfach unersättlich. Kincher töten Lumper, Kincher töten alles auf ihrem Weg. Kincher blitzen wie blöde, Kincher gucken ziehmlich schräg.

Kincher sind allzeit bereit, Kincher bestechen durch ihr'n Hieb und ihre Lässigkeit. Kincher haben's schwer, nehmen's leicht, Außen hart und innen ganz weich. Werden früh schon von uns gejagt. Wann ist der Kincher tot? Wann ist der Kincher tot?

Kincher haben Hunger, Kincher sind furchtbar stark, Kincher fressen alles, Kincher liegen schnell im Sarg und
Kincher leben auch unter Tag'.müssen in jedes Land, müssen immer weiter. Kincher haben's schwer, nehmen's leicht, Außen hart und innen ganz weich. Werden früh schon von uns gejagt. Wann ist der Kincher tot? Wann ist der Kincher tot?

Kincher führen Kriege, Kincher sind schon als Baby grau, Kincher brauchen Leichen, Kincher sind nicht sehr schlau, Kincher hauen daneben, Kincher lieben Buddler, ganz ganz genau. Wann ist der Kincher tot? Wann ist der Kincher tot?

Kincher verschon'n keine Kinder, Kincher machen alles klar, Kincher sind auch Kitins, Kincher sind etwas sonderbar und ... Kincher sind so verletzlich, Kincher sind auf Atys einfach unersetzlich. Kincher haben's schwer, nehmen's leicht, Außen hart und innen ganz weich. Werden früh schon von uns gejagt. Wann ist der Kincher tot? Wann ist der Kincher tot?"

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#18 [de] 

Maximes Gedicht: "Gestern fand ich ein Gedicht, dass mir aus der Seele spricht. Wörter rieben Schicht an Schicht, Erinnre mich doch der Worte nicht"

Qillians Gedicht: "Tot sanken seine Glieder in den kalten Goo-See nieder, kam als Gibbai wieder, singt des Nachts nun schau'ge Lieder".

Sorums Geschichte:

der kleine tryker lief hungrig durch die welt unter der oberfläche, da fand er vor sich ein paar verlockende eier. er nahm sein schwert und zerteilte eines. doch oh jeh, ein riesiger kipee griff ihn an. er kämpfte härter als er es sonst gewöhnt war. doch er schaffte es gerade dass er eine der entsetzlichen beisswerkzeuge abschlagen konnte. er nutzte diese als schild und hoffte auf einen baldigen sieg gegen das ungeheuer. aber ganz seltsam war es, dass diese riesige krabbe sich wieder heilte und eine neue zange bekam. so konnte der kampf nicht enden. das war nur zu erklären mit der eigenheit dieses tages. also musste er auch eine eigenartige art finden um das ungeheuer zu vernichten. da kam ihm die idee. er nahm seine zuckerstange und siehe da diese hatte eine ganz neue funktion. die flamme stiess er dem vieh ins maul, worauf dieses zusammenbrach. die moral dieser geschichte war: im dunkeln ist licht die grösste gefahr :)

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#19 [de] 

Myeomyes tolles langes Gedicht ist schon veröffentlicht und hier zu finden:

http://app.ryzom.com/app_forum/?page=topic/view/3736/24#24

Und hier noch die Geschichte des Geistes von Atys:

So, Homins, kommen wir zum Abschluss des heutigen Tages, die letzte des heutigen Abends. Einst gab es einen Homin, der war so gierig und böse wie auch ehrgeizig. Er ging zu den vier Herrschern der Neuen Lande und bot ihnen seine Dienste an. Er sei bereit, für sie alles zu tun, was sie verlangten, wenn sie ihm dafür ein Königreich gäben. Die Herrscher aber wiesen ihn zurück, einer nach dem anderen.

Voller Gram und Zorn zog der böse Homin weiter, bis er eines Tages auf Homins mit noch schwärzerer Seele traf, die auf seinen Vorschlag eingingen. Der Homin arbeitete für sie, erfüllte ihre Aufträge und stiftete viel viel Unheil. Als er all das getan hatte, trat er vor die Homins mit schwarzer Seele und forderte sein Königreich.

Die schwarzen Seelen jedoch lachten unr über ihn und verwandelten den Homin in einen Yubo! Der böse Yubo sprach die Sprache der Yubos und sammelte unter seiner Herrschaft alle bösen Yubos, die er finden konnte. Ja, er war ein König... Ein Yubokönig! Und er versprach den Herrschern Rache, dann, wenn die neuen Lande es am wenigsten erwarten würden, würde er die Homins überfallen! Wann werden die Yubos kommen?

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#20 [de] 

Salazars Geschichte folgte ein wenig später:

Salazar sagt: "Ich habe noch eine Frage, Geist.

Als ich klein war, fragte ich meine Mutter, warum es Wesen gibt, die zwischen den Schatten wandern. Wesen wie Du, die nicht der Natur und nicht mehr der Hominheit angehören. Und sie erzählte mir von Bodokin.Sie sagte, dass es höhere Wesen gibt, die im Dienste Jenas stehen und die über die Seelen der Helden wachen, bis sie in Jenas Licht aufgehen. Und sie sagte, daß Bodokin dieses Wesen in Matia sei. Und jedes Mal, wenn Bodokin erschlagen wird - weil er nicht sofort zurückkehren kann - gehen Seelen verloren. Daher habe ich nie Bodokin bejagt, der in den Büchern als Freund und guter Geist Matias geführt wird. Als Pragmatiker betrachte ich es eher als symbolhafte Definition. Aber was sagt ein Wesen wie Du dazu, die die Waffen seines früheren Lebens führt?"

Geist sagt: "Wer weiß, vielleicht ist Bodokin wirklich ein Wächter für verlorene Seelen... Wenn das so ist, dann sollte ich ihn suchen, meint Ihr nicht?"

Salazar sagt: "Wenn es so ist, dann weist er Euch den Weg zu Jenas Licht."

Geist sagt: "Vielleicht ist das ja ein Weg, wie ich aus der Zwischenwelt komme. Doch die Zeit der Geister auf Atys ist für dieses Jahr vorbei. Ich komme im nächsten Jahr wieder!"

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#21 [de] 

Und hier noch ein Bonus-Witz für alle tapferen Leser, die sich - hoffentlich - durch diesen langen Aushang gekämpft haben:

Ein Tryker-Jäger war bei einem Kampf stark verletzt worden. Er schien immer schwächer zu werden und blutete stark. Deswegen riefen seine Begleiter einen Heiler zu Hilfe. Der Heiler war rasch zur Stelle. Er besah sich den Jäger eingehend und rang dann unglücklich um angemessene Worte. Der Jäger, dem beim langen Schweigen des Heilers nichts Gutes schwante, fragte: "Guter Heiler, sagt es mir ehrlich: kann ich heute Abend noch mit meinen Freunden mit einem Glas Blackmoors anstoßen?". Der Heiler wurde dadurch aus seinen Überlegungen gerissen und antwortete unvorbereitet: "Ein Blackmoors werdet Ihr schon noch trinken können... aber worauf wollt Ihr dann noch anstoßen?"

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#22 [de] 

Klasse! Toll, wieviel Kreativitaet hier von Euch allen aufgebracht wurde!
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