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Erkenntnisse zur Krankheit des Imperators - ROLEPLAY - Ryzom Community ForumHomeGuest

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#46 [de] 

Ich glaube, ich könnte vielleicht den Stamm erraten, von dem in der Wüste die Rede ist:

Pinsse Euseus südwestlich vom Clopperhügel berichtete ja, daß sie glaubt, daß eine alte Legende in bestimmten Wüstenstämmen seit Generationen erzählt wird.

Und Ticaps Ioradix, ein alter Fyros-Bürger nördlich von Dyron sagt dann, daß in seiner Familie eine alte Legende von Generation zu Generation weitergegeben wurde, älter als der Große Schwarm; daß man Visc-Sap als Heilmittel besorgen solle.

Dort, wo Ticaps Ioradix sich herumtreibt, sind einige des Stammes der "Abtrünnigen" um Ruinen und runde Türme zu finden. Möglicherweise gehört Ioradix ja zu diesem Stamm?

Falls noch ein genauer Wortlaut, Standort oder sonst etwas von bestimmten Informanten benötigt werden sollte bzw. von Interesse für einzelne sein mag, kann ich ihn gerne zur Verfügung stellen; da ich allen Hinweisen nachgegangen bin, um mit jedem Informanten zur Sicherheit noch einmal selbst zu sprechen.

Eine Heilsalbe könnte dem Imperator also vielleicht, hoffentlich helfen.

Von den dazu benötigten Zutaten kennen wir derzeit vier:
Fung-Harz
Caprice-Samen
Hash-Bernstein
Visc Sap

Vermutlich dürfte sich nach dem Hinweis der königlichen Akademie von Yrkanis zu urteilen sowohl Dschungel- als auch Wüstenqualität der Materialien verwenden lassen.

Die Bemerkung der Mystikerin der Gischtläufer, daß in den Alten Landen der heilsame Hash-Bernstein nur an bestimmten Regionen zu finden war, könnte eventuell auf exzellente oder anderswie seltene Materialien hinweisen.

Es wurden außerdem Hinweise auf vier Stämme gegeben, die möglicherweise genauere Rezepturen, Verarbeitungsmethoden, Fundorte oder ähnliches kennen mögen:

Gibads/Gibbads im Nichts in den verdorrenden Landen
Geschwister der Pflanzen in den grünen Anhöhen
Gischtläufer im Süden der verzauberten Insel im Seenland
ein Wüstenstamm, möglicherweise die Abtrünnigen

*Zhoi hängt noch einen kleinen Zettel drunter*
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: die Krankheit heißt vermutlich "Erlöschen der Erleuchtung" oder ähnlich. Sie war schon in den Alten Landen bekannt, damals recht häufig und endet ohne Behandlung tödlich.

Edited 3 times | Last edited by Zhoi (9 years ago)

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#47 [de] 

Patrioten, Fyros, Freunde des Imperiums!

Im Namen der Imperialen Familie, des Senats und der Akademie zu Pyr danke ich allen Homins, die so viele Informationen aus allen Ecken der Neuen Lande zusammengetragen haben. Eine Ehrung ist Euch gewiss, sobald das Schlimmste überstanden ist.
Die Akademie wird die Ergebnisse sichten und die ehrenwerte Leibheilerin Mabrekas, Tao Sian, wird sich mit ihnen auseinandersetzen.
Wir fürchten jedoch, dass wir uns erst am Anfang des Wegs befinden, diese tückische Krankheit zu besiegen. Über die weiteren Schritte auf diesem Weg wird die Akademie so schnell wie möglich informieren.

Oren Fyraï,
Dios Apotheps
im Namen der Imperialen Familie

#48 [de] 

Ist der Imperator von Fyros schon krepiert?

Ansonsten fordere ich einen Kampf..

#49 [de] 

Auch wenn der Imperator erkrankt ist, so wird er - sollte er sich überhaupt dazu erniedrigen mit solch Abschaum wie dir einen Kampf zu führen - dir den Kopf abschlagen bevor die Spinnenfinger an deinen dürren Ärmchen überhaupt dein Schwert berühren können.

Hüte also deine Zunge, sonst wird sie dir bald fehlen.

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#50 [de] 

Lasst doch den kleinen in Ruhe. Die Götter von Atys waren halt nicht all zu spendabel was Hirn an geht in den Falle. Er weis es halt net besser.

Last edited by Ayani(leanon) (9 years ago)

#51 [de] 

[,,,] Was ist denn jetzt mit dem Imperator ,ich denke das wollte Hessler wissen xD!!. ;) Wäre schön wenn jemand den aktuellen stand kurz aufschreiben könnte.

Last edited by Xineo (9 years ago)

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ALEXARWE [DoY]

THE SHOW OFF!
THE BLACK COBRA !
THE LEGEND!
THE DEMON!
FOREVER WULFSPACK!

You will never understand ! IM THE BEST!

WULFSPACK IM HERZEN !!!!!!!!!!!!

YOU ARE THE KAMIGAWA OR AGAINST US !!!

Another me is what there will never be... Another life like this, you'll never see !!!

#52 [de] 

Bitte die Regeln dieses Forums beachten.

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Xineo | Eventmanager Leanon
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"Preserve your illusions. When they are gone you may still exist, but not live." - Mark Twain

#53 [de] 

"Oren Pyr Patrioten, Fyros, Freunde des Imperiums,

Im Namen der Imperialen Familie und der Akademie zu Pyr danke ich all jenen, die sich an der Suche nach Hinweisen für die Erkrankung beteiligt haben. Die Akademie hat alle Hinweise sorgsam studiert und ist gemeinsam mit aufmerksamen Homins zu dem Schluss gekommen, dass die Zutaten auf eine bestimmte Rezeptur für eine Salbe verweisen, diese jedoch nicht vollständig erhalten ist. Bevor mit dem Sammeln der Rohstoffe begonnen werden kann, möchte die Akademie in Abstimmung mit der Heilerin Tao Sian einen letzten Aufruf zum Sammeln von Informationen starten.
Homins, die besondere Verbindungen zu Gelehrten haben, persönliche Freundschaften mit Heilern und Weisen, seien aufgerufen, diese Verbindungen zu nutzen und in brieflichen Kontakt mit ihnen zu treten. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass innerhalb der Akademie zu Pyr sämtliche Quellen erschöpft sind.
Noch bedeutsamer scheint es jedoch zu sein, dass es Hinweise auf bestimmte Stämme gibt, die über Wissen verfügen könnten.
Namentlich wurden die Gibbads, die Geschwister der Pflanzen, die Gischtläufer und ein Wüstenstamm genannt. Um welchen Stamm es sich bei letzterem handeln soll, ist nicht bekannt. Tao Sian, Leibheilerin Mabrekas ist jedoch bereit, sofern sie von tatkräftigen Homins unterstützt wird, einige diese Stämme aufzusuchen. Die Akademie ihrerseits ruft die Homins auf, Vorschläge zu machen, welchen Stamm oder welche Stämme der Wüste vielversprechend erscheinen und dies mit dem Akenak abzustimmen. Ein Besuch aller Stämme wird nicht möglich sein.

Für das Leben des Imperators!

Im Namen der Imperialen Familie
und der Akademie zu Pyr,
Senatorin Dios Apotheps"

(ooc: Die Nachfragen bei Gelehrten und Akademien können per ingame-Mail an Limai gerichtet werden. Die Vorschläge, welche Wüstenstämme zu besuchen sind, bitten wir, hier zu posten. Wenn die Stämme in Abstimmung mit dem Akenak feststehen, wird (ebenso gemeinsam mit dem Akenak) ein Termin bekanntgegeben, wann die Besuche stattfinden.)

Last edited by Geist von Atys (9 years ago)

#54 [de] 

*schaut sich den Aushang an und hängt eine Notiz dazu*

Zu den Stämmen:

Die Rindengräber haben vermutlich keine Informationnen weil diese erst in den neuen Landen, mit dem Bau Pyrs, gegründet worden sind.

Die Heber sind ungeeignet da diese sich ausschließlich mit Handel(und inoffiziellen Steuern) befassen.

Die Faraharjäger werden kaum Informationen haben da diese sich auf die Jagd und Beobachtung von Frahar spezialisiert haben.

Alle Stämme die Fyros auf Sicht angreifen kann man auch schlecht fragen.

Somit bleiben die Fraiders, die Dünenreiter und die Wasserbrecher übrig.

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#55 [de] 

Tao Sian zog an der mit ihrer eigenen Tabakmischung gefüllten Rolle aus Cratchablättern, verharrte einen Moment, den Blick ins Leere gehen lassend, und blies dann eine kleine Rauchwolke durch den Mundschlitz ihrer Maske. Der Haushofmeister des imperialen Palastes sah es nicht gerne, wenn sie in ihren Arbeitsräumen rauchte. Sie lehnte sich weit zurück und legte ihre ausgestreckten Beine auf den Tisch. Räucherstäbchen hätte er erlaubt - Tabak aber nicht? Lächerlich. Das sah sie nicht ein und deswegen hielt sie sich nicht daran. Wer sollte sie schon hinauswerfen? Mabreka vertraute ihr seit Jahren sein Wohl und seine Gesundheit an, und immerhin waren es ihre Mittel, die den erkrankten Imperator soweit stabil hielten, dass Zeit für weitere Recherchen blieb. Die Recherchen... ihr Blick kehrte aus der Ferne zurück und heftete sich auf die großen Stapel an Dokumenten, die sich auf ihrem Tisch häuften. Sie hatte die Dokumente, die ihr Lycala Xabygrian übergeben hatte, nachdem Tao Sian mit dem Akenak und helfenden Homins aus aller Herren Länder die Spur des wandernden Gelehrten und Heilers Gariton Xabygrian bis zu ihr zurückverfolgen konnte, fast ganz durchgesehen. Seufzend nahm sie, immer noch weit zurückgelehnt, das nächste Schriftstück vom Stapel, hing sich den Glimmstängel in die Ecke des Mundschlitzes ihrer Maske und begann mit müden Augen zu lesen. Lesen, lesen, lesen. Seit vier Tagen schon, Tag und Nacht.

Schlagartig jedoch erwachten ihre Sinne. Aufgeregt sprangen ihre Augen einige Zeilen zurück. "...Klagen über Kitinpatrouillen in den Urwurzeln, die den Abbau von Adriel-Rinde erschwerten. Die Gibbads zeigten sich darüber aufgebracht, sie begannen, sich in den Knien wippend hin- und herzubewegen und stießen laute Klagelaute aus, als der arme Händler ihnen gestehen musste, dass er die Rinde nicht mehr liefern könne. Ich erkundigte mich am selben Abend, als ich an ihrem Feuer weilen durfte, wieso ihnen die Adriel-Rinde denn so wichtig sei, ob man sie nicht durch eine andere Sorte ersetzen könne. Das brachte die Gibbads fast noch mehr auf, sie hielten sich die Hände an die Köpfe und schwenkten sie hin und her, bis mir ein uralter Gibbad erzähle, sie bräuchten sie für die Herstellung einer Salbe, die nur durch die Rinde aus den sapreichen Böden der Urwurzeln gelinge. Ich erkundigte mich auch nach der Wirkung der Salbe. Erstaunlicherweise wusste der Gibbad nicht, wozu die Salbe gut ist. Ich fand durch ein (sehr müshames) Gespräch heraus, dass die Gibbads es intuitiv verstehen, aus jedem auch ihnen fremden Rezept mit fast beliebigen Zutaten Salben und andere heilsame Stoffe herzustellen. Vermutlich verwenden sie eine Art intuitive, für uns nicht fassbare Magie, die die heilende Wirkung der Stoffe offenbart und verstärkt. Die Adriel-Rinde jedenfalls bräuchten sie für eine Salbe einer wandernden Zorai-Heilerin, die dazu noch Fung-Harz, Caprice-Samen, Hash-Bernstein und Visc-Sap brauche und sie habe den Händler beauftragt, diese Dinge an die Gibbads zu liefern. Bis auf die Adriel-Rinde sei alles eingetroffen."

Tao Sian setzte sich auf und begann, diese Zeilen eilig abzuschreiben. Eine Salbe... und die übrigen Zutaten waren genau dieselben, die bisher mit der Erkrankung in Verbindung gebracht worden waren. Die Gibbads selbst wussten nichts über die Erkrankung oder ihren Namen, deswegen waren direkte Nachfragen bisher auch erfolglos. Wir müssen die Gibbads besuchen, so bald wie möglich...

#56 [de] 

Hier ein Bericht über die Reise Tao Sians zu den Wüstenstämmen:

Am Quarta, 10. Floris, 1. AZ 2557 (8.5.2011 20:00) hatte sich Mabreka Chos Leib-Heilerin Tao Sian in Pyr eingefunden, um mit einigen Homins zu ihrem Schutz zu drei Wüstenstämmen zu reisen. Diese Stämme mochten hoffentlich mehr über die Heilsalbe wissen, die Imperator Dextons schwere Krankheit lindern oder gar heilen sollte. Die Heilerin Tao Sian wartete Cratcharetten-rauchend auf ihre Begleiter in Dyron.

Akenak Stiaras Plan, zunächst die Fraiders aufzusuchen, danach die Dünenreiter und zuletzt die Rindengräber, wurde akzeptiert. Der Zorai-Heilerin war alles recht, solange kein Teleport benutzt werden mußte. Denn davon, so behauptete sie, würde ihr übel und das würde niemand mitansehen wollen. Stattdessen wollte sie ihr Reitmektoub benutzen.

Die Reise zum westlichen Ende der sengenden Schlucht bis zum Lager der Fraiders verlief rasch und problemlos. Für die Fraiders sprach ein zivilisierter Frahar namens Rrak. Er nannte die Homins "Haarlos" (oder eher "Harrlosss"). Akenak Stiara erklärte ihm, daß die harrlossen Homins von Imperator Dexton geführt werden, und dieser sehr krank ist. Rrak bestätigte: " Krrrrrank schlimm. Krrrrank heiß bei Frrraidr tot! Krrrrrank Fraidr nit schnell. Krrrank Fraidrr gefressen von Zrks und Trrancha.".

Tao Sian fertigte Skizzen an, während Akenak Stiara die Sprache auf ein Heilmittel brachte und der Fraider verständnislos reagierte. Auf Fräulein Daomeis direkte Frage nach einer Salbe mit Dung-Harz antwortete Rrak, daß Dung gut für die Füße sei. Die Zorai-Heilerin merkte dazu lakonisch an, daß sie den Imperator untersucht hätte und es seinen Füßen gut gehen würde.

Als Sari sich erkundigte, was die Fraiders essen würden, was ihnen gut täte, zeigte Rrak eine bräunliche Pampe in einem kleinen Timari-Schädel. Es schien eine Art Wurzelbrei zu sein, aus dem Pflanzenfasern ragten. Tao Sian meinte; wenn das etwas für den Haarwuchs wäre, müßten die Fraider wohl viel davon essen. Rrak erlaubte, daß Sari und die Heilerin etwas davon mitnahmen; die Zorai wollte die Probe später untersuchen.

Rrak wünschte höflich: "Wenn grosss Harrlosss krrrank, Rrrak wünsch gessund oder schnell tott." und: "Harrrloss töt viel Trrancha und Zrks! Wenn reisen. Guttt!"

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#57 [de] 

Bericht über die Reise zu den Wüstenstämmen Teil 2:

Durch die Schlucht ging es weiter in die Schlucht der Asche und dann hinauf zur südlichen Kurve des Thesos-Baches in der Wilden Dünen, wo die Dünenreiter leben. Ein Fyros namens Piion Deps sprach die Reisenden an: "Was ist denn das für ein Aufmarsch hier? Ist ja selten, dass sich welche aus Pyr hierhertrauen.". Die Akenak stellte sich vor und erklärte, daß die Homins wegen der Krankheit des Imperator Dexton gekommen wären.

Piion Deps antwortete: " Hab ich gehört. Schlimme Sache. Für ihn. Sehen wir wie 'ne Apotheke aus?", und lachte dreckig. Fräulein Stiara O'Brain blieb ruhig und erläuterte Genaueres über die Krankheit. Aber die Dünenreiter konstatierten, daß sie sich für so etwas nicht interessieren würden. Würde jemand krank, brächten sie ihn nach Thesos und würden dort Heilmittel kaufen.

Fräulein Daomei und Herr Jarnys insistierten, daß der Stamm der Dünenreiter schon alt wäre und Wissen aus den Alten Landen bewahrt haben müsse. Piion Deps erwiderte: " Da hast du recht, Fyros. Unser Stamm hat eine lange Tradition. Aber eher darin, Homins zu verletzen als zu heilen."

Als Akenak Stiara meinte, daß verletzte Homins vielleicht mal etwas Wertvolles mitgeteilt haben könnten, wehrte Deps ab: "Die wenigsten erzählen viel, wenn sie eine Waffe an der Kehle haben. Meist nur das, wonach sie gefragt werden. Und das sind selten alte Geschichten über Heilmittel. Damit lässt sich kein Geld verdienen." Die Zorai-Heilerin flüsterte: "Wenn der wüsste..." und notierte sich, daß die Dünenreiter gute Mektoubzüchter waren.

Piion Deps verabschiedete die Homins wenig liebenswürdig, nachdem sie sich für das Gespräch bedankt hatten: "Immer gerne. Und nun raus hier."

Weiter ging es also zu den Rindengräbern, im Osten des wilden Wassers in den Sägemehlminen. Dort wurden die Homins von Pebus Ibiraan begrüßt, einem früheren Mitglied des Akenak. Der war über die Angelegenheit gut informiert und hatte die Aushänge dazu gelesen. Er erklärte, daß die Rindengräber erst gestern bei einer Stammesversammlung nach einer Lösung gesucht hätten.

Die Rindengräber, so Ibiraan, seien zwar keine Heiler und hatten auch noch nie von einer Legende über die alte Krankheit gehört, aber sie hatten sich im Laufe des Abends an einen wandernden Gelehrten erinnert, der mit seiner Familie, Frau und Tochter, unterwegs gewesen war. Ein Heiler und Geschichtenerzähler sei es gewesen, der sich für so ziemlich alles interessiert hatte und oft am Feuer der Rindengräber verweilt war.

Pebus Ibiraan erwähnte den Namen Xabygrian, der aber unsicher sei. Der letzte Besuch des Gelehrten war schon viele Jahre her, er wollte nach Thesos oder in die Wilden Dünen, danach hörten die Rindengräber nichts mehr über ihn. Akenak Stiara versprach Ibiraan für diese Information ein paar Pyr-Bernstein-Bier, und dann machte sich die Homin-Gruppe auf, in Thesos nach Spuren des Gelehrten zu suchen.

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#58 [de] 

Bericht über die Reise zu den Wüstenstämmen: Teil 3 und Ende

Der Hauptmann Zean Krinn verwies die Reisenden auf die Bar von Thesos, falls etwas über einen "Zivilisten" erfragt werden wollte, besonders über einen Geschichtenerzähler. In der Bar bestellte die Heilerin Tao Sian ein doppeltes Ocyxfeuer, das sie in einem Zug hinunterkippte. Auch die anderen Homins bestellten Getränke und plauderten dann mit dem Barmann Pecus Cegrips.

Dieser berichtete, daß er vor gut 20 Jahren einen Geschichtenerzähler mit Frau und Kind getroffen hatte, der oft in der Bar "Station" gemacht hatte. Aber leider war dieser reisende Fyros in den Dünen getötet worden, vermutlich von Banditen oder vielleicht von Kitins. Seine Familie aber hatte es bis nach Thesos zurück geschafft. Der schwer verletzte Gelehrte war gestorben und danach bei den Kami beigesetzt worden - zumindest seine Urne, nach einer Feuerbestattung.

Über den Verbleib der Familie konnte der Barmann nichts sagen, und auch die Banditen mochte es inzwischen nicht mehr geben, meinte er. Aber über die Familie ließe sich vielleicht bei den Grabsteinen beim Kami-Runenkreis an der Thesos-Quelle noch etwas herausfinden. Das Mädchen war seinerzeit noch sehr klein gewesen.

Während einige Homins der Gruppe von den starken Getränken beeinträchtigt wurden, hatte die Zorai-Heilerin scheinbar kein Problem damit und trank sogar noch ein weiteres Ale. Dann stolperten die Reisenden weiter zur Thesos-Quelle. Dort fanden sie wirklich einige Grabsteine, die unterschiedlich beschriftet waren. Auf einem davon aber stand: "In Erinner... eren Bruder Onkel Gariton Xabygrian...ler Gele... grinix und Lycala Xabygrian."

Über diesen Namen seiner Nichte beschlossen die Homins, weiterzufragen. Als erstes erkundigten sie sich gleich beim Kami-Kreis, bei einem der Kami-Anbeter dort. Der wußte zu berichten, daß "die Xabygrians" in Pyr wohnen würden, und zwar im Coriolis-Ring. Die Familie hatte die Kami-Anbeter gebeten, auf das Grab zu achten. Die Kitins und Raubtiere würden die Grabpflege ziemlich behindern.

Die Homins liefen der Zorai-Heilerin zuliebe zu Fuß bis nach Pyr. Dort sprachen sie mit Decan Mekops, einem Wohnungsverwalter, über Lycala Xabygrian, offenbar ein Mitglied der Gilde der brennenden Gesichter. Der Hausmeister ließ die Homins einzeln eintreten. Frau Xabygrian begrüßte die überraschenden Besucher und wunderten sich, daß jemand über ihren Onkel wissen wollte, der vor vielen Jahren verstorben war.

Die Fyros-Patriotin erklärte, daß sie sich kaum noch an damals erinnern könne, es hatte einen Kampf gegeben und ihre Mutter hatte sie an sich gedrückt - offenbar waren es also nicht Frau und Kind, sondern Schwester und Nichte gewesen, die den Gelehrten Xabygrian bei seinen Reisen in den Dünen begleitet hatten. Die Mörder waren tatsächlich Banditen gewesen, die Dapper und Wertgegenstände verlangt hatten, aber die beiden Frauen hatten laufen lassen.

Lycala erwähnte Aufzeichnungen ihres Onkels. Tatsächlich hatte sie diese noch bei sich; es war ein großes Bündel gebundener Papiere. Die Fyros bedauerte, daß sie sich schon immer vorgenommen hatte, diese in Ruhe durchzulesen, aber nie dazu gekommen war. Die Zorai-Heilerin bat darum, sich die Aufzeichnungen ausleihen zu dürfen, und die Patriotin überreichte ihr diese gern, um damit dem Imperator zu dienen.

Frau Xabygrian entschuldigte sich, daß sie nicht selbst daran gedacht hatte, und erklärte, daß ihr Onkel stolz wäre, wenn er wüßte, daß seine Forschungen von kundigen Augen gelesen werden und vielleicht sogar dem Imperator helfen könnten. Fräulein Daomei fügte hinzu, daß die Geschichtenerzähler ebenso große Helden des Imperiums seien wie die Soldaten.

Die Homins verabschiedeten sich, und die Fyros-Dame erwähnte, daß sie ihrer Mutter von dem Besuch erzählen würde, was diese bestimmt freuen würde. Nun nahm auch Tao Sian Abschied von ihren Begleitern, um sich im Palast dem Studium der Aufzeichnungen zu widmen und Prinz Lykos sowie Imperatorin Xania vom Einsatz der helfenden Homins zu berichten.

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#59 [de] 

Bericht über die Reise Tao Sians zu den Gibads Teil 1 von 2:

Am Holeth, 30. Frutor 1. AZ 2557 (15.5.2011, 20:00) reiste die Zorai-Heilerin Tao Sian dann mit einer Homin-Eskorte von Zora aus zu den Gibads. Als Leiter der Expedition durch den Hafen ins Nichts wurden Timmaeh und Sari vorgeschlagen, wonach Akenak Stiara entschied, daß lieber sie selbst vorangehen sollte, aber Timmaeh übernahm dann doch die Führung.

Nach einem Dauerlauf mußte die Heilerin schon im Hafen der Reinheit eine Pause einlegen. Sie keuchte und meinte, daß sie wohl weniger rauchen solle... Timmaeh wollte die Gruppe zunächst hinauf zum Kami-Altar im Nichts führen, bis die Homins dann zu den Gibads abbogen. In der Nähe des abgebrochenen Astes stießen sie auf einen blau-golden leuchtenden Kirokya mit seiner stattlichen Begleitung und kümmerten sich gleich darum.

Die Heilerin wiederholte das Ziel der Mission, während auf Nachzügler gewartet wurde: Imperator Dexton ist vor längerer Zeit an einer Krankheit schwerstens erkrankt und droht nun daran zu sterben. Es wurden in ganz Atys alte Homins befragt, die sich teilweise erinnerten, daß so eine fiebrige Krankheit, die Körper und auch Geist schwächt, in den Alten Landen weit verbreitet war. Man nannte sie so ähnlich wie "Erlöschen der Erleuchtung", und ohne Heilmittel verläuft sie offenbar tödlich.

Einige Stämme und vereinzelte Homins wußten über ein altes Heilmittel Bescheid, eine Salbe, und sie hatten auch Zutaten dazu genannt. Nach Experimenten der Akademien, vor allem der zu Pyr, stellte sich heraus, daß noch etwas fehlen mußte, denn die bisher bekannten Zutaten und alles Mischen brachte/n nicht das erwünschte Ergebnis. Daher machte sich Tao Sian, Leibheilerin von Mabreka Cho in Begleitung einiger Homins zu Wüstenstämmen auf.

Aus den durch diese Reise erlangten Aufzeichnungen eines wandernden Wüsten-Gelehrten namens Gariton Xabygrian konnte die Heilerin herauslesen, daß die Gibads offenbar ein Heilmittel aus ähnlichen oder den gleichen Zuateten hergestellt hatten, und dazu noch obendrein Adriel Rinde aus den Urwurzeln verwendeten. Sie taten das früher jedenfalls, solange man ihnen auch das Rezept dafür gab. Daher mußten die Gibads genauer befragt werden.

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#60 [de] 

Bericht über die Reise Tao Sians zu den Gibads Teil 2 von 2:

Das Dorf der Gibads wurde von Tao Sian und ihrer Eskorte erst nach dem Ablegen aller Waffen und auch der Magieverstärker betreten. Die Zorai-Heilerin wollte sich Notizen machen und daher jemand anderem das Reden überlassen, Akenak Avelline wollte das übernehmen. Der "Häuptling" der Gibads, Amagastaï, begrüßte die Homins freundlich mit den Armen schlenkernd: " Boooosuaa Hooomins!".

Avelline di Soleiro erklärte dem Häuptling den Grund des Besuchs, während der Gibad zuhörte und signalisierte, daß er verstand. Amagastaï erklärte: "Gibbbbadse mischen Dinge und machen Magie damit." Er hob die Arme und bewegte sie kreisend in der Luft. "Hommmins immer kommen mit Dingen, Gibbadse machen Remmdi." "Haaaiiiiilllluuuuug." Auch erklärte der Gibad, daß ihr Stamm dieses Wissen durch mündliche Überlieferung weitergab.

Auf die Bitte, für den Imperator eine Heilsalbe herzustellen, bejahte Amagastaï: " Wenn Hommmmins Gibbbads bringen all Ding, Gibbbadse machen Remmdi." Die Akenak nannte dann alle bekannten Zutaten. Der Gibad fragte: "Aus Land der Gibbads, Land der Cuzan, Land der Frairrr oder Land der Momos?" Die Zorai-Heilerin erläuterte: "Die Momos waren einst die primitiven Bewohner der Wälder. Es gibt heute keine Momos mehr."

Amagastaï erkannte die Zutaten, als ihm die dazugehörigen Länder genannt wurden, und wußte auch das Rezept dazu. Er erklärte, daß viele Materialien dafür benötigt wurden: "Brauch viel!", aber sagte, daß er erst mit den anderen Gibads darüber sprechen müsse, um dann Mabreka Nachricht schicken zu können, wie viele Rohstoffe nun genau notwendig wären.

Immerhin konnte er gleich klarstellen, daß hochqualitative Materialien nötig waren: "Brauch gut Ding. Muss sein aus Nichts oder Ummmbra oder Knoten. Und auch aus Land der Fraiirr und Dunkelland braucht gut Ding.", und: "vooooorzüüüücklich." Die Homins dankten den Gibads und verabschiedeten sich. Tao Sian merkte an, daß es gut wäre, wenn der Akenak und die Zorai-Kreise ihre Bemühungen aufeinander abstimmen würden.

Danach brach die Zorai in Begleitung einiger Homins nach Zora auf, um Mabreka Cho Bericht zu erstatten, und wollte dann auch wieder bald nach Pyr weiterreisen. Abschließend sagte die Heilerin: "Ich danke euch Homins für eure Hilfe auf dem bisherigen Weg. Ich denke, die Arbeit fängt jetzt erst richtig an."

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