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Kitinforschungen - Suche nach Dokumenten über die Kitins - EVENTS - Ryzom Community ForumHomeGuest

EVENTS


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#1 [fr] 

Salazar klopfte den Staub von seiner Kleidung und seufzte, als er den Riß in seiner Robe erspähte. Er musste vorsichtiger sein und sollte die Jagd auf weiße Kitins auf eigene Faust vielleicht aufgeben.
Es dauerte zu lange und das Ergebnis war unbefriedigend, da Aasfresser meist die Kadaver ausgeweidet hatten, bevor er dazu kam, Proben zu nehmen. Und manchmal kamen die Kitins nahe genug an ihn heran, um seine Kleidung zu zerfetzen. Er hatte nur zwei Rüstungen übrig, von der die andere, repäsentative die Farben seines Ordens trug. Widerwillig hatte er sich mit dem Vorhandenen arrangiert und trug dort grün, wo er braun präferierte. Ein gänzlich makelloses Erscheinungsbild konnte er sich freilich nicht mehr leisten, seit das Vermögen des Ordens, wie auch sein eigenes, im Zweiten Schwarm verloren gegangen war. 'Menthys wird dies wieder einmal nähen müssen', dachte er. 'Hoffen wir, das Ganze hält noch ein paar Jahre.'

Vorsichtig legte er die Botanisiertrommel neben dem Schreibtisch ab, den er seit dem Treffen der Adeligen und Matisbürger an der Bravichi-Rotoa in der Bibliothek okkupiert hatte, und setzte sich. Bücher, Handschriften, Pergamente waren scheinbar ohne jede Ordnung über den ganzen Tisch verteilt. Für ihn, in seinem Kopf, da gab es aber eine Ordnung. Er wusste genau, von wo in der Bibliothek der Akademie er sie für das Studium entnommen hatte. Gleichzeitig fühlte er sich, als habe er bereits mehr von all dem durchgesehen, als selbst die größte Bibliothek der Welt halten könnte, und gleichzeitig war er sich bewußt, dass es noch sehr viel mehr zu studieren gab, und auch, dass nicht alle Dokumente so einfach einzusehen waren. Manche befanden sich in der Obkut der Leiter der wissenschaftlichen Sektionen, des Hauptbibliothekars und des Akademieleiters. Doch er war entschlossen, etwas Nützliches zum lohnenden Projekt von Filira Erminantius beizutragen, und seit er die Adelskammer verlassen und sich von der Politik verabschiedet hatte, besaß er ausreichend Zeit, sich dieser Sache zu widmen. Aber nicht jedes Mitglied der Akademie hatte seinen Schritt nachvollziehen können und seine Nachforschungen unterstützt. Einige hielten ihn für undankbar, illoyal gegenüber dem Karan und Schlimmeres, während er davon überzeugt war, dass sein Schritt Schaden am des Ansehens des Hofes verhinderte und er gleichzeitig einen kläglichen Rest seiner Würde bewahren konnte. Einige ignorierten ihn einfach, und andere zeigten ihm gegenüber offenen Haß. So überließ er einige Bereiche der Bibliothek Filirae Aylia zur Nachforschung, die - obgleich nicht ein Akademie-Mitglied - als Mitglied des Hofstaates der Königin doch allgemein geachtet war.

Menthys brachte ihn immer noch Nachrichten aus ganz Atys, und so hatte er erfahren, dass dieser Kerl, Icus, den Akenak verlassen hatte. Das verwunderte ihn nicht, noch erleichterte es ihn. Die Fyros waren berühmt für ihr irrationales, närrisches Verhalten, und die Suche nach Dexton war eine Art von Torheit, die zu ihnen passte. Wenn der Sharümal gegen jede Wahrscheinlichkeit überlebt hatte - was würden die Folgen sein? Entweder war er verrückt geworden, dann wäre er eher eine Bedrohung für das Imperium als ein Nutzen. Under er wäre der unverzeihlichen Sünde schuldig, nicht bei seinem Volk gewesen zu sein, als es ihn am meisten brauchte - während des zweiten Schwarmes, des Exils und des Wiederaufbaus. In jedem Fall wurde Lykos in die Lage gebracht, sich seines Vaters entledigen zu müssen, denn ein Rücktritt vom Thon würde eine Schwäche zeigen, die er niemals würde wettmachen können. Entweder es käme im besten Fall zu Mord oder im schlimmsten zu Bürgerkrieg zwischen den Anhängern von Dexton und denen von Lykos. Freilich war es Salazar lieber, wenn die Fyros ihr eigenes Blut vergossen als das Blut der anderen Nationen, wenn Blutvergießen schon das Einzige war, was die allesverzehrende Flamme der Fyros am Brennen hielt.

Was ihm in der Tat Sorgen machte, war die Ankündigung der Erwachten Fey -Lin, die Kreise der Zorai zu verlassen. Es war nicht so, dass er ihr gegenüber eine besondere Emphatie empfand. Jedoch waren sie eine Zeitlang Verbündete bei der Suche nach Almatis Vermächtnis gewesen. Als er versucht hatte, die Experimente der Ranger in der Versteckten Quelle zu unterbinden, war er nicht nur für seine eigenen Überzeugungen eingetreten und dafür, was er als das Beste für das Königreich der Grünen Anhöhen empfand, sondern auch für seine unwahrscheinlichen Bündnispartner in den Verdorrenden Landen, in dem Bewußtsein, dass eine plötzliche Drehung der Wetterfahne die Zorai in eine unkomfortable Situation brachte und vielleicht sogar die Suche nach Almatis Erbe zum Erliegen käme. Er wusste, dass auch Zhoi die Möglichkeit einer botanischen Lösung praferierte, aber er wusste auch, dass manche sie als Querulantin sahen, während Fey-Lin in allen Ländern respektiert wurde. Er wußte freilich nicht, ob auch die Ranger ihr Respekt entgegenbrachten; sie hatten in jüngerer Zeit niemandem Respekt entgegengebracht als sich selbst, und er nahm an, dass dies sich in absehbarer Zeit eher steigern als verbessern würde.

'Ah, gut! Zurück an die Arbeit!' dachte Salazar. Er nahm sein eselsohriges Notizbuch, platzierte es auf der einzigen Tischfläche direkt vor ihm, die nicht mit Büchern und Pergamenten aller Art bedeckt war, und klappte es auf. Dann schnitt er vorsichtig die Feder zurecht, bevor er sie in die Tinte tauchte und zu schreiben begann.

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#2 [fr] 

Während Salazar Manuskripte studierte, die er sich von der königlichen Akademie geliehen hatte, fiel ihm eine Notiz ins Auge. Sie bezog sich auf einen Bernsteinwürfel, der sich auf Informationen über die derzeitigen Kitins im Königreich konzentrierte. Sofort eilte er zur Akademie, um diesen Würfel zu borgen. Doch leider stellte sich heraus, daß dieser bereits herausgenommen worden war, mehr als zwei Monate zuvor, von der Herzogin Mona di Fareni. Er sollte allerdings innerhalb von drei Wochen zu retournieren zu sein. Seltsam...  sie hatte sich bisher niemals damit verspätet, ein Schriftstück zurückzubringen! Da war etwas Rätselhaftes daran…

#3 [fr] 

Das Informationshäppchen, die Vorstellung, dass ein Bernstenwürfel mit wahrscheinlich genau dem Wissen, nach dem er Ausschau hielt, entnommen worden war verblüffte Salazar, denn geschehen war dies offenbar zu einer Zeit, in der Filirae Aylia und er bereits solch regelmäßige Besucher in der Akademie-Bibliothek waren, dass die Duchesse über ihre Bemühungen Bescheid gewußt haben musste.

Er presste zwischen zusammengebissenen Zähnen einen Fluch hervor, weil er seine Aufmerksamkeit immer wieder von seinen Studien hatte ablenken lassen wegen seiner Bemühungen für die Almati-Lösung, die er energisch seit dem Augenblick unterstützt hatte, als sich Fey-Lin und ihm diese Möglichkeit eröffnete. Als diese Pläne während der Streitigkeiten mit den Ranger und seiner Demission vom Adelsrat auf Eis gelegt worden waren, hatte er viel Zeit, um die Manuskripte und Bernsteinwürfel in der Akademie zu studieren, aber dann kam der Anhörung im Königlichen Palast und die erneut intensive Arbeit hinsichtlich der Vorbereitung und Ausführung der Idee, die Kitin-Durchgänge mit Rotoas zu verschließen, die ihn vom Schreibtisch weg in die Grünen Anhöhen, die von Kitins bereinigt werden mussten, dann in die Höhlen der Oberen Urwurzeln, um die notwendigen Rotoa-Samen von einst vom großen Almati veränderten Pflanzen zu sammeln, und schließlich zurück in das Königreich, um auf die Kitinhügel Rotoas zu pflanzen und wachsen zu lassen, trieb. Es funktionierte wie ein Zauber (und Zauber waren in der Tat Teil davon), und die Bemühungen Cuiccio Perinias und der Matis-Adeligen - mit der Hilfe von Freiwilligen aus allen Nationen - produzierte prächtige, blühende Rotoas einer Größe, wie man noch nie zuvor auf Atys gesehen hatte. Diese Rotoas waren in der Tat Verkörperung der Wunder der Grünen Anhöhen und der Hingabe der Matis, und dazu geeignet, nicht nur die Sinne der Matis, sondern die jedes Homins zu bezaubern. Vor allem lobpreisten sie Jena mit ihren raffinierten Duft und ihrer Schönheit und wurden - für die kurze Zeit ihrer Blüte - ein Symbol für den Triumph der Matis über die Kitins.

Dazwischen hatte der Karan ihn gebeten, in die Adelskammer zurückzukehren und den Vorsitz über den schon länger verwaisten Adelsrat von Davae zu übernehmen. Salazar konnte dies kaum verweigern, ohne Seine Majestät zu düpieren, wenngleich er nicht einmal in Davae lebte und immer wenig Interesse an Dorfbürokratie hatte, die sich ihm in Albernheiten wie dem Pflanzen von Blumen oder der Veranstaltung von Dorffesten darstellte. Zusätzlich war die Bevölkerungszahl der Davae so klein, dass er keine Arbeit delegieren konnte. Er war jedoch froh, wieder im großen Spiel der Matis-Politik mitmischen zu können, und es schien passend, dass er gerade dann zurückkam, als in den Grünen Anhöhen und dann in den Verdorrenden Landen - wo die Matis ihr Versprechen gehalten und geholfen hatten, die Kitinhügel zu verschließen - die Rotoas in voller Blüte standen.

Aber während dieser aufregenden Zeit war er zu selten in der Akademie gewesen, schien es, und gerade dann hatte die Duchesse Mona di Fareni einen Bernstenwürfel mit sich genommen, der - oder auch nicht - eine Lösung, oder zumindest einen Anhaltspunkt zum Verständnis der verflixten gepanzerten Invasoren beherrbergen konnte. Salazar konnte sich nicht erinnern, die Duchesse - Hochadel, aus einer alten Familie, wie der Name implizierte - je getroffen zu haben, aber er war Historiker und besuchte selten die Vergnügungen des Königlichen Hofs. Vielleicht kannte Filirae Aylia sie? Doch für den Moment war es vor allem entscheidend, den Bernstenwürfel zurückzubekommen. Daher schickte er einige der Burschen, die manchmal Besorgungen für den Argonauten machten, aus, um Gerüchte und echte Informationen über die Duchesse zu sammeln. Danach setzte er sich hin und fing an, ein paar Briefe zu schreiben - an Filira Erminantius, seinen Akademiekollegen, um ihn über die aktuelle Situation zu informieren, an Karan Stevano, um ihn über die Entwicklung - oder Nicht-Entwicklung - seines Studiums in Kenntnis zu setzen, an Filirae Aylia eine Zusammenfassung und einige Fragen über die Duchesse, und schließlich an die Duchesse selbst mit der Bitte um ein Treffen. Die ersten drei schickte er per Izam, den vierten gab er seinem Pagen Menthys, um ihn persönlich abzuliefern. Tatsächlich wollte er, dass Menthys ein Auge auf sie hatte - Salazar war viel zu lange in der Politik, um noch vertrauensselig zu sein.

Dann lehnte er sich zurück, legte die Fingerspitzen aneinander und wartete.

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#4 [fr] 

Menthys, der Page von Ser Salazar, kehrte von der Wohnstatt der Herzogin Mona di Fareni mit Neuigkeiten zurück: die Diener der Herzogin hätten sie seit einigen Tagen nicht gesehen und seien beunruhigt, da sie deprimiert wirkte und ohne Unterlass wiederholte, dass ihr Ruf verloren sei. Sie hätten keine Hinweise über ihren Verbleib, aber hätten es auch nicht gewagt, jemanden davon in Kenntnis zu setzen, aus Angst, es könne die Angelegenheit verschlimmern.

#5 [fr] 

[Matis] Der verlorene Bernstein der königlichen Akademie

Ein versiegelter Brief wurde den Adligen des Königreiches überbracht:
Oren pyr!
Könntet Ihr mir bitte helfen, ein heulendes Elend loszuwerden, das einen Schatten auf das Vergnügen und die gute Stimmung wirft, die normalerweise in meiner Bar herrschen? Ich möchte keinen Ärger in meinem Lokal.

Ich habe es so verstanden, dass sie eine Matis-Adlige ist. Sie scheint keinen Alkohol zu vertragen. Ich kann ihr nicht die Türe weisen, ohne diplomatische Konflikte zu riskieren. 

Ich danke Euch im voraus für ein schnelles Einschreiten. Sie ist zu jeder Zeit in der Bar, aber ihres Status' wegen versteckt sie sich oft im hinteren Raum. Ich werde das Zimmer am 3h - Tria, Pluvia 21, 1st AC 2577 * schließen, um sauberzumachen. Ihr werdet sie zu dieser Zeit in der großen Gaststube treffen können. 

Akep! 
Pecus Cegrips, 
Barkeeper von Thesos

(*) [OOC] 14. März 2014 21:00 MEZ

#6 [de] 

Die Suche nach der Herzogin Mona di Fareni und dem Bernsteinwürfel hatten die Matisadligen durch alle Länder von Atys geführt. Sie reisten in den Staub und Dreck der Brennenden Wüste mit ihren feindseligen Bewohnern (vornehmlich den Fyros), in die Pracht der Versteckten Quelle Matias, wo sie Banditen bekämpften, zu den kühlenden Gewässern der Seenlande und überraschend freundlichen Primitiven und schließlich in die feuchte Hitze der Verdorrenden Lande, wo der Bersteinwürfel seinen Weg in die Hände des Weisen Supplice gefunden hatte. Der Weise war glücklicherweise gerne bereit, den Würfel seinen rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. So reichte er ihn an an Uma Filara di Fareni weiter, die ihn wiederum in die Hände von Salazar gab. Letzterer brach sofort aufgeregt nach Yrkanis auf, um wissenshungrig den Inhalt des Bernsteinwürfels zu studieren und eine Transkription anzufertigen. So füllte er sorgfältig und kunstvoll Seite um Seite mit seiner Handschrift:

Abhandlung über Kitins von Merio Glotto, Königliche Akadamie

Wir treffen jeden Tag auf Kitins, ohne dass wir sie wirklich zu verstehen versuchen: Kitins sind der Feind Nummer eins, der getötet werden muss, und das reicht den Meisten aus. Jedoch hätten wir durch ein besseres Verständnis Vieles zu gewinnen. Ist ihr Verhalten nur instinktiv oder sind sie in der Lage, nachzudenken und zu lernen? Wie sind sie organisiert? Wie kommunizieren sie untereinander? Warum greifen sie an? Ist es deswegen, weil sie uns als Konkurrenz um Territorium erachten, oder weil sie uns als unerbittliche Feinde einschätzen?

Die Ranger, als Kitin-Spezialisten von den Nationen unterstützt, sind am besten geeignet, unsere Fragen zu beantworten. Ihr Wissen gibt uns einen ersten Einstieg, während ein tiefes Verständnis der Kitins immer noch langfristige Untersuchungen erfordert.

Es gibt viele Theorien über Kitins und ihr Verhalten, die meisten anerkannten davon stammen aus der Arbeit von Ardan Keale und Daeronn Cegrips.

Kitins besitzen eine komplexe soziale Struktur. Sie leben in Kolonien in Kitinhaufen oder Kitinnestern. Jedes Kitinnest wird von einer Königin angeführt, im Gegensatz zu Haufen, die einfach Außenposten ohne brütende Königinnen sind.

Es gibt viele bekannte Kitinsiedlungen in den Neuen Landen, wie Dämonen-Schoß, Unterholz des Unglücks, Trockener Stamm oder Unglücks-Tunnel. Stamm der Aussicht scheint ein altes Kitin-Nest gewesen zu sein, ist heutzutage aber verlassen. Seit 2548 wird das alte Kitin-Nest im Almati-Wald wieder von einer Kolonie bewohnt, welche von einer jungen Königin geleitet wird.

Es gibt eine Reihe von Kitin-Spezies, die jeweils eine spezifische Rolle in der Kolonie ausfüllen:

Kiban
Eine große, allesfressende, fast komplett weiße Spinnenart mit einem mächtigen Hinterleib. Diese Kitin-Ernter sammeln die Ressourcen für die Kolonie. Wie auch die Kincher analysieren sie die Ressourcen und markieren die wertvollsten mit einem farbigen Sekret. Man kann diese Kitin-Arbeiter überall auf Atys finden.

Kidinak
Diese Kitin-Drohnen paaren sich mit der Königin und beschützen sie. Ohne die Königin dabei zu weit zu verlassen greifen die Kidinak ihre Gegner an, sobald sie sie erblicken, indem sie sie mit hackenförmigen Gliedmaßen aufschlitzen. Das vordere Beinpaar der Kidinak ist so verändert, dass sie kleine Zangen formen, die diese Kreatur dafür benutzt, Nahrung zu zerteilen und in sein Maul zu führen. Diese Elite-Kitins kommen auf ganz Atys vor.

Kincher
Diesen Jäger unter den Kitins erkennt man an seinen gewaltigen Beißzangen, seinen kleinen Hinterleib und die Auswüchse auf dem Rücken. Kincher dringen vor anderen Kitin-Arten in unbekannte Gegenden ein, um wertvolle Resscourcen aufzustöbern. Er zerfetzt und analysiert alles auf seinem Weg, dann sucht er die besten Materialien aus und markiert sie. Man kann diesen kriegerischen Kitin überall auf Atys finden.

Kinrey
Dieser köngliche Kitin-Soldat ist einer der tödlichsten Jäger von Atys. Es handelt sich um einen sich in großen Herden bewegenden Giganten, der mit der Königin zu ihrem Schutz zusammenlebt. Der Kinrey spritzt Säure auf seine Opfer, attackiert sie und folgt den Homins oder Tieren, die sich zu tief in sein Nest vorgewagt haben. Man kann diesen Elite-Kitin überall auf Atys finden.

Kipee
Dieser Kitin-Arbeiter ist der einzige echte Pflanzenfresser unter den Kitin-Arten. Das große, friedfertige Spinnentier baut Nester und kümmert sich um die Larven. Man sieht die Kipees häufig in Gruppen umherwandern und den ganzen Tag genüsslich auf Rinde herumkauen. Man findet den Kipee auf ganz Atys.

Kipesta
Der Kipesta, ein bunt gefärbter Aufklärer mit sechs Flügeln und einem langen Hinterleib, sucht nach neuen Gegenden für die Schwärme, um weitere Nester zu bauen. Er schleudert eine gefährliche Substanz aus entzündetem Pollen auf seine Beute. Sein Gift wird in einem Beutel produziert und gesammelt, der sich bei Gefahr zusammenzieht, die Substanz aus dem Rüssel spritzt und sich bei Kontakt mit der Luft entzündet. Man kann Kipestas überall auf Atys finden.

Kipucka
Als Wanderarbeiter, der neue Nester baut, erlaubt ihm sein großer Hinterleib Rohstoffe und Larven in neue Gebiete zu transportieren. Am Ende seines Hinterleibs sitzt ein tödlicher Stachel, den er für todbringende Angriffe benutzt. Man findet diese um die drei Meter großen Elite-Kitins überall auf Atys.

Kirosta
Diesen gewaltigen Kitin-Soldaten erkennt man an seinem langen, spindelförmigen Hinterleib. Er versetzt alle Lebewesen um sich herum in Angst und Schrecken auf seinen Wanderungen. Er injiziert seiner Beute ein Gift, eines der tödlichsten auf Atys, mit einem Stachel am Ende eines Hinterleibs. Man findet den Kirosta überall auf Atys

Kizoar
Der Kizoar ist ein vorsichtiger, aasfressender Kitin mit kraftvollen Flügeln von gut zwei Metern Spannweite, die es ihm erlauben, schnell beim geringsten Anzeichen von Gefahr zu fliehen. Er sammelt Ressourcen für die Kolonien. Er schwebt so lange über einer sich im Todeskampf windende Beute, bis keine Gefahr mehr besteht, um ihr dann mit seinem tödlichen Stachel den Todesstoß zu versetzen. Man findet diesen Kitin-Arbeiter auf ganz Atys

Kizarak
Man weiß bisher zu wenig über diese Kitins, die zurückgezogen in den Tiefern ihrer Nester leben, aber sie scheinen die Kitinlarven zu bewachen.

Ranger haben entdeckt, daß das Kommunikationssystem der Kitins auf Düften beruht. Beispielsweise scheinen Kibans und Kincher miteinander durch olfaktorische Geruchsabsonderungen in Verbindung zu stehen, die wir leicht identifizieren können, weil sie farbig sind. Wir haben noch immer fast alles über Kitins zu lernen. Wenn wir eines Tages fähig würden, mit dieser faszinierenden Rasse zu kommunizieren, dann könnte die gesamte Natur unserer Beziehung mit ihnen komplett auf den Kopf gestellt werden.


Nachdem Salazar Kopien für den Karan und für Filira Erminantius verfertigt hatte, bestreute er die Papiere mit weißer Asche, um die Tinte zu trocknen. Dann rieb er sich die tintenfleckigen weißen Hände, gähnte, und als das erste Licht des Tages auf den grünen Bäumen des Königreichs glänzte ging er endlich zu Bett, ein leichtes, zufriedenes Lächeln auf den Lippen.


OOC: Der Inhalt des Bernsteinwürfels (auch die Übersetzung) wurde vom Event-Team beigesteuert.

Edited 2 times | Last edited by Salazar (6 years ago)

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