Lore & Chronicles


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Die Metamorphose des Nexus
Kapitel I - Rindenbeben

Alles begann am Quarta, Medis 22, 2. CA 2608(*).

Ein paar Tage zuvor hatten Plakate, die überall in den Neuen Landen aufgehängt waren die Homins zusammengerufen.
Bürger von Neu-Trykoth und Vasallen des Königreichs Matis wurden durch einen Bericht des reisenden Händlers Pazzy O'Toogh in höchste Alarmbereitschaft versetzt.
Währenddessen hatten das Imperium und die Theokratie den Jäger Zelus Pelorus damit beauftragt den Trockenen Stamm genauer in Augenschein zu nehmen, da es Berichte von ungewöhnlicher Kitinaktivität dort gab. Dieser hatte die Ranger um Hilfe gebeten. Sogar die Marodeure schienen ihre Observationen verstärkt zu haben und lungerten in der Nähe von Städte herum.

Tatsächlich waren die Kitinaktivitäten kaum anders als sonst. Jedoch, als sich unsere Gruppe ihrem Bestimmungsort näherte schreckte uns ein Grollgeräusch auf, dessen Ursprung wir zunächst nicht deuten konnten. Kurz danach folgte ein starkes Rindenbeben. Die Homins begannen erschreckt hin und her zu rennen, obwohl sie kaum sicher stehen konnten. 'Atysbeben!' riefen manche.

Als die Beben nachliessen nahm unsere Gruppe die Reise wieder auf und begann gegen die ersten Kitin zu kämpfen, als ein zweites Beben uns zusetzte. Viele geschwächte Homins starben an der vehementen Verteidigung, die die Kitin uns entgegensetzten.

Uns wurde klar, daß die Beben der Grund dafür sein mussten - sie setzten sich schneller und stärker fort und warfen Homins zu Boden mit der Effizienz einer ganzen wütenden Shalahherde.

Den Anweisungen ihres Führers folgend teilten sich die Homins in kleinere Gruppen auf um das Epizentrum der Beben zu finden und reisten an alle Ecken und Enden des Kontinents.

Schluessendlich stellte einer dieser Gruppen fest, daß die Beben im Nexus Minor stärker als an allen anderen Orten auf Atys waren und baten um Hilfe. Das Atyshusten wurde immer intensiver, alle versammelten sich auf der Spitze des Schicksalsendes und viele glaubten ihr Leben würde dort enden und ihr Schicksal besiegelt. Dann jedoch, endlich, ließen die Beben nach und die Erschütterungen verklangen bis schliesslich Stille einkehrte,

Daeronn Cegrips, Fyrosianischer Akademiker und Kitinspezialist, der gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern der Nationen in den Nexus gesandt worden war bat die Homins um Hilfe bei den wissenschaftlichen Forschungen während seine Kollegen und er die lokalen Stämme um Hilfe bei der Errichtung von Lagern baten, in denen die Wissenschaftler Fuß fassen würden.

Dank der erhöhten Stelle, welche besonders für Langstreckenobservationen nützlich war, bemerkten einige Homins Veränderungen an der Landschaft im westlichen Teil des Nexus.

Einbrüche des Erdreichs, Bildung neuer Hügel, Erdrutsche ... und die Fleischfresser machten die Erforschung des Gebietes auch nicht leichter. Der Kataklysmus hat besonders die Gegend um die Hammerhöhen stark beeinflusst. Die Homins entdeckten bald zwei neue, tiefe Löcher in der Rinde, die aussahen als seien sie im Bereich über einer Urwurzelhöhle. Die südliche der beiden Öffnungen wirkte fast wie eine der gewohnten Vortexquellen.
(...)


Auszug aus Memoiren einer erfahrenen Rangerin, von Do'ro Thee


*[OOC] Dienstag, 05.05.2020 19:00 UTC [/OOC]

Zuletzt geändert von Ghost of Atys (vor 2 Monaten)

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Die Ereignisse finden auch in den Tavernen in Baladen ihren Niederschlag:

Die Wellen wogen sacht,
in der Ferne jemand lacht.
Doch mit klammen Gedanken
steh ich hier am Ufer.

Denn viele Legenden ranken
sich um die Rufer,
die von den Kitin künden.
Nicht nur das letzte Beben
zeigt, dass sie sich regen
heimzusuchen, die da sind mit Sünden.

Drum halte gut die Wacht,
damit auch morgen noch ein Homin lacht.

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