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#1 Mehrsprachig 

Mehrsprachig | [Deutsch] | English
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Sie dürfen von dritten benutzt werden, um Ryzom bekannter zu machen. Die Ersteller dieser Texte, erheben keinerlei Anspruch auf Besitzrecht dieser und stellen sie freiwillig der Community zu Verfügung.

Zuletzt geändert von Tamarea (vor 2 Jahren)

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"Decateis I Kamirac" "Necateis Sye Mideshye"
"Decateis I Loke" "Necateis Atys Morhdeis"
"I Nidran Sye Alede E Sye Neyde Ilya Necateis I Ulca"

"Liberi I`Margus"

_ Graphic-Team _

#2 Mehrsprachig 

Mehrsprachig | [Deutsch] | Français | English
Die Kleinen Dinge...


Wie in der Überschrift zu merken ist,  werde ich ins Detail gehen, und meine ersten Eindrücke zu „Saga of  Ryzom“ hier niederlegen, die mich gefesselt haben und seit der Beta vor  über 10 Jahren nicht mehr losließen.


Als ich begonnen habe, gab  es noch keine Anfangsinsel, wo alle sich versammelt haben, sondern jede  Rasse hatte ihr eigenes kleines Flüchtlingsterrain, und man konnte auch  nur in dem Land der Rasse  beginnen. Heute ist es anders und das ist gut  so.
Direkt zu Anfang spielen alle Rassen auf dem selben Landstrich,  und wenn man in die große Welt hinaus will, kann man sich aussuchen,  wohin.
Aber wieder zu meinen Anfängen und den kleinen Dingen, die mich damals ohne „Silan“ (die heutige Anfangsinsel) fesselten.


Es  war schon beim Erstellen des Charakters anders, als man es sonst  kannte. Gut, man kann sich alles zusammenbauen, wie man möchte - vom  Optischen her. Das haben viele Spiele, aber die Wahl des Berufes ist  hier zwar existent, doch bindet nicht. Sie gibt nur minimale Vorteile zu  Anfang in diesem Zweig.
Auf der Insel angekommen, fiel mir direkt  etwas ins Auge. Es nannte sich „Micro Vegetation“, habe ich später  erfahren. Je nach Windstärke neigten sich die Bäume und Gräser, als ob  der Wind dort hindurch rauschen würde, auch dieses Geräusch variierte je  nach Windstärke. Dann fing es an zu regnen, und es wirkte alles sehr  lebendig. Es hörte auf zu regnen, und ich entdeckte tanzende Motten,  oder Libellen. Frösche sprangen am Tümpel umher und Fischschwärme  schwammen darin.
Ich war fasziniert, und musste dafür teuer bezahlen.  Irgend ein Tier, das wohl hungrig war, hatte mich als Leckerbissen  ausgemacht. Also landete ich wieder in dem kleinen Dorf, wo man  anfängt. 
Ich weiß nur noch, dass ich ein Bellen hörte und dass Staub aufwirbelte. Was war das? Das musste ich herausbekommen.
Ich  schlich also durch die Büsche und lauschte, man hörte Geräusche wie  eine Rinderherde, und ich sah sie: viele rinderähnliche Tiere (Bodocs),  die in einer Herde standen und grasten. Grasten … ja sie grasten  wirklich. Und sie wanderten als Herde umher. Ich war wieder sprachlos.  Es gab große und kleine von ihnen, und dann dieses Bellen, das ich bei  meinem Ableben hörte - schon wieder.
Ich sah wolfsähnliche Tiere  (Gingos), die auf die Herde zurannten; auch als Rudel. Die Herde der  Bodocs rannte panisch auseinander. Das Gingorudel sonderte ein Tier aus  der Herde ab und jagte es erbarmungslos. Sie rissen es, und das Rudel  labte sich an dem Fleisch (zumindest sah es so aus), rannten umher  und  legten sich hin und schliefen. Ich war fassungslos. Das alles wirkte wie  ein Naturfilm. 
Ich erschrak, neben mir setzte sich ein  seltsames  Tier hin und hob das Bein wie ein kleiner Hund der sein Geschäft  erledigt (Yubo). Es bellte wie ein kleiner Hund und knurrte,  war aber  nicht aggressiv gegen mich. Es sah etwas aus wie ein überdimensionales  Meerschweinchen. Und es lebte auch in kleinen Gruppen; sie scharrten im  Boden umher und wuselten durch die Gegend.


Ich ging wieder in die Stadt und war glücklich, dass ich nicht von den Gingos verspeist worden war. 
Dort  waren auch andere Spieler - gemeinsam war das Motto. Man schlug sich  gemeinsam durch, gemeinsam hatte man eine Chance, in der Wildnis zu   bestehen. Jeder hatte sich seine Aufgabe gewählt. Doch man konnte sie  jederzeit ändern. 
Gerade diese Erlebnisse, und ich könnte noch  Hunderte anderer Dinge in dieser Weise aufzählen; so wie z.B., dass die  Herdentiere jahreszeitlich wandern, und die fleischfressenden deswegen  auch ihren Ort meistens wechseln... usw. .. doch das würde alles zu weit  führen. 
Man sollte es selber erleben, wie in „Saga of Ryzom“ die   kleinen Dinge... die Welt mit ihren eigenen Gesetzen, die es nirgends  woanders gibt, zum Leben erweckt. Vorbei, dass stupide herumstehende  Gegner nur darauf warten, dass man sie umhaut, vorbei, dass man  gefesselt  ist in seinem Werdegang, vorbei die Fesseln und leblosen  Welten.
Das ist Atys, der lebende Planet, der es verdient hat,  lebender Planet genannt zu werden. Aber eben durch die kleinen Dinge...,  die Großes bewirken.


Remigra Mortes
(Hohepriesterin der „Liberi Margus“)

3 mal geändert | Zuletzt geändert von Tamarea (vor 5 Jahren)

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_ Graphic-Team _

#3 [de] 

Wie kriege ich denn hier meinen Text approved?
Diesen Review habe ich im deutschen Mac App Store gepostet, kann gerne, auch in teilen, wieder verwendet werden, nur bitte nicht dort im App Store, an der selben Stelle ;)


Warum habe ich dieses Spiel nicht früher entdeckt?!

Ryzom ist ein geniales und einzigartiges Sandbox MMORPG.

Die Welt Atys ist in 5 Habitate unterteilt, Dschungel, Seenlandschaft (das Mektoub Reittier kann schwimmen!), Wald, Wüste und Urwurzeln. Und es gibt 4 Jahreszeiten ähnlich wie bei uns mit Schnee, Herbstlaub, Frühlingsblumen.

Die Fabellebewesen und Monster von Ryzom sind sehr naturgetreu animiert, haben Herdenverhalten, können dich anschauen und beobachten oder dir ans Bein machen, aber man kann den kleinen putzigen Yubos dafür nicht böse sein. ^^

Zu Weihnachten, Ostern, Halloween und auch ständig zwischendurch gibt es Events.
Die Community ist mindestens 5 sprachig und super nett und super hilfsbereit.

Was außerdem noch sehr genial ist, ist das Crafting, man kann fast überall verstecktes Material im Boden durch scannen finden und abbauen und fast jedes Loot von Tieren und Pflanzen kann beim Handwerk benutzt werden.

Die besten Rüstungen, Nahkampfwaffen, Feuerwaffen, Magieverstärker und Schmuckstücke können ausschließlich von Spielern hergestellt werden. Und man muss sich nicht entscheiden, man kann alles gleichzeitig lernen, wenn man genug Zeit und Geduld hat (betrifft auch alle anderen Fähigkeiten).

Manches Handwerks Material kann man nur zu bestimmten Jahres und Tageszeiten finden, besonders gutes Material ist natürlich meist an besonders gefährlichen Orten zu finden. Die höchste Materialqualität gibt es nur in den unterirdischen wunderschönen aber sehr gefährlichen Prime Roots Gebieten.

Ryzom ist bis Level 125 kostenlos spielbar, um dieses Level zu erreichen braucht ein durchschnittlicher Spieler mindestens einige Wochen.
Und wenn man dann soweit ist oder vielleicht schon viel früher entscheidet man sich, dass man dieses wundervolle OpenSource Spiel unterstützen möchte und bezahlt ca. 7,50 Euro pro Monat. Mit dem Abonnement erhält man außerdem auch noch dauerhaft doppelte Erfahrungspunkte.

Fazit: Testen! Lohnt sich :)
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