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Protokolle der Kreissitzung

2. der nächste Punkt der Tagesordnung war die Überlegung, welche Dschungelstämme als erstes von einer Abordnung besucht werden sollten, um sie zum Bündnis mit den Zorai zu bewegen - und wann.

Die Botschafterin der Tryker bot ihre Hilfe zu der Unternehmung durch Mobilmachung und Aufrufe an, was von den Zorai-Vertretern dankbar angenommen wurde.

Die Erleuchtete gedachte, am Quinteth, 5. Fallenor, 4. Zyklus 2556 (27. April 2011) den ersten Stamm aufzusuchen. Viele Überlegungen mußten erstmal offen stehenbleiben; ob sich beispielsweise mehr als ein Stammesbesuch zu einem Termin ausgehen würde oder nicht. Oder ob eventuell bestimmte Stämme ihre Unterstützung verweigern könnten, wenn mit ihnen verfeindete Stämme zusagen, oder ob man sie auch in so einem Fall noch überreden könnte.

Die Erleuchtete erklärte, daß ihre Favoriten die Matis-Amazonen, danach die Gibads und zuletzt die Schattenschmuggler wären.

Es wurde gemutmaßt, daß der Stamm der Schattenschmuggler womöglich eine Bedingung stellen könnte, die mit Geld oder Handel zu tun haben mochte, denn sie schienen bereit, für Geld so gut wie alles zu tun. Von den kriegerischen Matis-Amazonen wurde befürchtet, daß sie zu einem Gewaltakt gegen die Meister des Goo aufrufen könnten.

Zudem wurde noch auf die Gemeinschaft des Ewigen Baumes hingewiesen, die sich als Nahrungs-Versorger angeboten hatten. Jedoch wäre eine Erneuerung des Bündnisses der Zorai mit der Gemeinschaft auch eine symbolische Handlung. Zhoi erzählte, daß die Gemeinschaft einst von überaus kami-treuen Zorai gegründet wurde, aus der alten Stadt Zoran. Doch hatte ihre Gründerin damals einen Zwist mit den Weisen in Zoran, da die Gemeinschaft sozusagen für zu wenig spirituell und kami-ergeben hielt.

Daher würde ein Bündnis das Vertrauen und die Bande zwischen Zorai, den Kami und natürlich auch der Gemeinschaft erneuern - und laut der Erleuchteten auch die Bande ins alte Zoran wieder herstellen sowie die Zorai selbst wieder mehr mit ihrer Geschichte verbinden. Die Erleuchtete erklärte, daß die Zorai-Regierung danach strebt, wieder an die alte Tradition anknüpfen möchte, die verloren gegangen scheint.

Die Frage, ob neu angekommene Flüchtlinge ebenfalls an diesen Stammes-Besuchen teilnehmen könnten, wurde bejaht. Es ist durchaus möglich, zu den Stämmen im Dschungel von Zora aus zu Fuß hinzulaufen, auch wenn viele Homins Altar-Pakte als Abkürzung bevorzugen. Es wurde auch bestätigt, daß die Zorai freilich für jede Hilfe dankbar wären, vor allem von Heilern, so wenig geübt sie auch sein mögen. Dennoch mochte es für wenig trainierte Homins empfehlenswert sein, sich im Hintergrund zu halten, wenn es bei solchen Unternehmungen zu Kämpfen kommt. Fräulein Wasari erklärte, daß die Kämpfer dabei jedoch sicherlich auf kampfschwächere Homins aufpassen würden.

Herr Irfidel stellte noch die Frage, ob es einen Zusammenhang gäbe zwischen den Kitins und der Ausbreitung des Nichts (Goo?). Es wurde die Meinung geäußert, daß die Goo-mißbrauchenden Stämme mit den Kitins "verbündet" wären, sei sehr unwahrscheinlich. Obwohl es schon Homins wie Muang Hoi-Gi gegeben hatte, die versucht hatten, sich der Kitins auf irgendeine Weise zu bedienen. Und obwohl Goo, wie die Erleuchtete sagte, durchaus einen negativen Einfluß auf Kreaturen hat. Herr Irfidel warnte davor, daß ein solcher Verbund zwischen Kitins und Goo bzw. goo-mißbrauchenden Stämmen vielleicht zu befürchten wäre, wenn die Kitins wie vermutet intelligenter würden.

Zhoi äußerte die Absicht, in der nächsten Zeit zusammenzuschreiben, was sie über die Stämme im Dschungel wüßte, damit die begleit-willigen Homins ausreichend informiert würden. Vor allem, weil die Stämme nicht jeden Homin jedes Volkes oder Glaubens an sich heranlassen, weswegen eine Vorwarnung der Begleiter wichtig wäre.

Die Erleuchtete entschied zum Abschluß, daß der erste Versuch der Zorai-Abordnung, ein Bündnis gegen die Kitins zu erreichen, am Quinteth, 5. Fallenor, 4. Zyklus 2556 zur Gemeinschaft des Ewigen Baumes führen sollte. Auch wenn Karavan-treue Homins in angemessener Entfernung vor dem Stammeslager warten müßten, denn die Gemeinschaft duldet keine Karavan-Anhänger in ihrer Nähe.

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